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Walter Baier getortet - na und?
24.11 2004
Mittwoch, 17:00
Oder: Der Fluch der späten Geburt
Die Tortung des KPÖ-Vorsitzenden macht vor allem eines klar: nix ist mehr so, wie es mal sein hätte sollen.

Letzten Samstag haben sie den Walter Baier getortet. Den – vorläufig noch – amtierenden Bundesvorsitzenden der Kommunistischen Partei Österreichs. Und was geschah? Nix geschah. Eine dürre Meldung auf der "TATblatt"-Homepage, und dann zwei Tage lang Sendepause. Dann erschien auf der erwähnten HP ein ausführlicherer Bericht zur Causa, garniert mit einem herzzerreißenden Leserbrief der gleichfalls getorteten Landesparteisekretärin Claudia Krieglsteiner.
Und sonst? KP-seitig? Außer dem Krieglsteiner-Gesülze? Nix. Absolut nix.

Und ob dieses geballten Nichts schweift dann das Auge des Betrachters unwillkürlich zurück, so cirka fünfundzwanzig, dreißig Jahre. In jene Zeiten, wo der dynamisch-revolutionäre Leonid Breschnew mit straffer Hand die Geschicke des Weltproletariats zu lenken geruhte. Wo die Todor Schiffkoffs und die Erich Honeckers und die Nicolae Ceaucescus noch in voller Blüte standen. Wo die KPÖ sich einen kleinen, aber ungemein feinen Konzern leistete, der es – wie beim Novum-Prozess auffliegen sollte - locker auf zwei Milliarden Mark Jahresumsatz brachte. Westmark, wohlgemerkt. (Oder der Konzern sich die KPÖ leistete – da differieren bekanntlich die Einschätzungen.)


baiertorte2


Damals, in den Blütezeiten des Realsozialismus, wäre ein Aufschrei durch die fortschrittliche Welt gegangen. "Heimtückischer Anschlag auf Vorsitzenden der KPÖ!" hätten "Volksstimme", "Rude Pravo", "Prawda" und "Neues Deutschland" unisono getitelt. Österreichische Botschafter in Moskau, Prag, Berlin/DDR, Sofia und den anderen Metropolen des "sozialistischen Lagers" wären in die jeweiligen Außenministerien zitiert worden. Dort hätten sie in barschem Ton mitgeteilt bekommen, wie sehr sich die betreffenden Regierungen angesichts des feigen Attentats auf den revolutionären Arbeiterführer und fortschrittlichen Friedenskämpfer Walter Baier um die österreichische Demokratie sorgten.

Aber das war erst der Anfang. Die Sonntagsbeilage der "Iswestija" machte mit der "drohenden faschistischen Gefahr in Österreich" auf, und von Unschuldsvermutung war in dem ganzen vierseitigen Artikel nicht einmal ansatzweise die Rede. Das Politbüro der KpdSU verurteilte den "feigen und gemeinen Anschlag auf einen bewährten Vorkämpfer des Weltfriedens". Zweihundert FDJ-Blauhemden besetzten – nach vorheriger Absprache mit Konsul, Volkspolizei und "Novum"-Generalvertreter – zwei Stunden lang symbolisch das österreichische Konsulat in Ostberlin. Die Kosmonauten der "Sojus XIV" schickten eine Solidaritätsadresse aus dem Orbit, Yassir Arafat eine aus Beirut, Claudia Krieglsteiner eine sehr persönlich gehaltene aus Imst im schönen Tirol. In Workuta benannten sie die neu errichtete Verbindungsstraße zwischen Mülldeponie und dem Frauen-Arbeitslager in "Walter-Baier-Prospekt" um. Der Pionier-Chor des Strumpfkombinats Halle/Saale übte eine textlich der neuen strategischen Situation angepasste Version der "Arbeiter von Wien" ein: "So flieg du flammender, du roter Walter ..."

baiertorte1


Der beim dienstäglichen Pressefoyer nach dem Ministerrat von einem TASS-Korrespondenten auf den "Tortenskandal" angesprochene Bundeskanzler Bruno Kreisky grummelte, er könne "leider nicht zu jeder Wirtshausschlägerei" seinen Senf absondern. Das hätte er besser nicht gesagt, denn tags darauf stand der sowjetische Außenminister Andrej Gromyko auf der rotweißroten Matte am Ballhausplatz. In einem vom Geiste der friedlichen Koexistenz und Völkerverständigung getragenen Gespräch warnte der greise Diplomat den sichtlich um Deeskalation bemühten Kreisky eindringlich vor der "drohenden faschistischen Gefahr". Anschließend begab sich Gromyko in die sowjetische Botschaft, wo er namens der friedliebenden Völker der Sowjetunion zum Festbankett zu Ehren von Walter Baier lud. Den solcherart Gefeierten überkamen Tränen der Rührung, als er aus der Hand des Mannes, der noch persönlich dem Genossen Stalin den Schnurrbart hatte zwirbeln dürfen, den Großen Vaterländischen Verdienstorden überreicht bekam. Um seine unverbrüchliche Solidarität mit der bedrängten Vorhut der österreichischen Werktätigen zu dokumentieren, verfügte sich Exzellenz Gromyko anschließend in die Ministersuite im vierten Stock des KPÖ-Parteiheimes in der Wielandgasse, um dort zu nächtigen. Der tapfere Baier und sein Pressesprecher hielten die ganze Nacht über im Vorzimmer Wache.

Walter Baier wurde nun Tag und Nacht von fünf vierschrötigen Staatspolizisten begleitet, die in des Wortes ursprünglichster Bedeutung allen seinen Sitzungen erste Reihe fußfrei beiwohnen durften, außer natürlich denen der Finanzkommission. Die "Volksstimme" brachte eine Serie „Rote Faschisten“, in der steckbriefartig die wichtigsten Führungskader der Szene links von der KPÖ aufgeblattelt wurden. Die KPÖ hatte "keinerlei Zugriff auf Stapoquellen", aber insbesondere das von der Stasi in einem beispiellosen Akt internationaler Solidarität bei deren Top-Agenten, dem Wiener Stapo-Chef Gustav Hochenbichler, besorgte Material erwies sich als überaus ergiebig. Eine KPÖ-Demonstration vom Ort der Tortung auf den Ballhausplatz und von dort zum Parlament mobilisierte 1200 (Polizei), 2400 ("AZ") oder 10.000 ("Volksstimme") TeilnehmerInnen: ein Drittel PensionistInnen, ein Drittel Parteiangestellte, ein Drittel Fußvolk im kampffähigen Alter. Anschließend nahmen Baier und einige ausgewählte FunktionärInnen an einer ökumenischen Eucharistiefeier für Frieden und Demokratie in der Paulanerkirche teil.

Der maostalinistische "Kommunistische Bund Österreichs" (KB) brachte eine achtseitige Sonderausgabe seines "Klassenkampfs" unters Volk, auf der ein Foto des frisch getorteten Arbeiterführers unter der Schlagzeile "Die wahre Fratze des Sozialimperialismus!" prangte. Das neue "profil" titelte unter Verwendung desselben Fotos: "Baier-Dämmerung". Der Bundesvorsitzende des "Ringes Freiheitlicher Jugend", ein gewisser Jörg Haider, forderte das "Verbot aller bolschewistischen Organisationen analog zum NS-Verbotsgesetz, um der maßlosen linken Gewalt Herr zu werden". Kardinal König übersandte dem KPÖ-Vorsitzenden seine herzlichsten Genesungswünsche.

Und so weiter. So - oder so ähnlich - wäre das "damals" abgelaufen.

Aber heute? Mein Gott, Walter!


Franz Koritschoner

Fotos: EKH bleibt! - Site

Interessanter Link aus der "Jungen Welt": Wohin geht die KPÖ?





Von Links Gebügelt - Satirische Beiträge zur Affäre um den Verkauf des Ernst Kirchweger-Hauses

EKH-Affäre - Politische Texte zum Verkauf des Ernst Kirchweger-Hauses

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xy / 09.12.2004 01:30
langsam bewegt sich was
http://www.roeda.at/heyho/modules.php?name=News&file=article&sid=135
xy / 09.12.2004 01:32

http://textdiashow.krone.at/2002/10/9/diashow3/1.html
xy / 09.12.2004 01:50
auf dem langen weg ins nichs
http://www.antiimperialista.com/view.shtml?category=2&id=1073727445&keyword=+
na toll / 12.12.2004 10:50
Re: auf dem langen weg ins nichs
Der Artikel ist fast zwei Jahre alt !
:-)) / 12.12.2004 19:09
auf dem langen weg ins nichs
´s a langer weg....
anonyma les@ / 09.12.2004 01:23
nun ist es öffentlich!
w.baiers tiefe abneigung gegen ottakringer ist reine konkurrenzsache:
http://www.hendrikthomann.de/privat/Ostdeutsch/Schoenau.htm
ze observer / 07.12.2004 21:13
EKH-Wirbel am Parteitag
Tja, da dürfte der Parteitag der KPÖler nicht ganz so fein gewesen sein. Hatten die Polizei vor der Tür.

Bilder und einen Bericht gibts auf CHiLLi.cc
xy / 07.12.2004 22:06
Re: EKH-Wirbel am Parteitag
das ekh-problem soll mit spenden von der spö, von den grünen und von e. jelinek gelöst werden....

da wird sich die jelinek freuen. jahrzehnte gearbeitet, viele jahre beinahe ohne einkommen, wie halt bei literatInnen üblich, dann nobelpreisträgerin und soll jetzt ihr geld geben, weil die baiers eine absicherung bis zur pensionierung brauchen. warum gibt baier nicht die 600 000 euro her?
zwickts mi / 07.12.2004 22:01

na das ist ja wirklich zum schreien komisch! walter baier, der ein politisches projekt einerseits und parteivermögen andererseits an rechtsextreme verkauft und über sie die unschulsvermutung verhängt, stellt sich vor das parteitagstransparent mit der aufschrift "gebt nazis keine chance" :-)))) dann noch verkünden, er sei noch nie mit so großer zustimmung gewählt worden... leidln, jetzt wird´s schon langsam zu blöd! ´s könnt vom haider sein, aber original!
parteimitglied seit 1921 / 08.12.2004 03:56
auch ich
werde nicht und nicht das gefühl los, dass die kpö den besten vorsitzenden hat, den sie für geld kriegen konnte.
anonyma les@ / 08.12.2004 14:06
Re: auch ich
interessant nun der geamte text der "linkeN" zum ekh. baier hat schon einmal gegen den beschluß, in dieser sache auf gewalt zu verzichten verstoßen, indem er in linz die polizei gerufen hatte, von den handgreiflichenkeiten einiger kpler ganz abgesehen (er hat sie schließlich nicht verurteilt)
dann hat er mit der wortäußerung, die spö, die grünen und die jelinek sollten spenden, wohl auch gegen den beschluß, mit vereinten kräften den ekh-erhalt zu fördern, verstoßen. fragt sich, wann sie die "Linke" endlich dazu aufrafft, den herrn baier plus sein enges umfeld klar zur rede zu stellen, denn er torpediert ja am laufenden band die öffentlichen aussagen der "LinkeN". so kann´s doch wohl nicht gehen! wäre ich bei den "LinkeN", würde ich es nicht akzeptieren, daß einer der vertreter die bewegung "draußen" ad absurdum führt, ja sogar lächerlich macht:
http://linke.cc/news/article.php?story=20041130124434466
bald wieder operballzeit / 06.12.2004 17:56

es gibt wieder nominierungsmöglichkeit für den ersten schreienden schmerz des blöden-ordens:
http://www.pbase.com/helene/ssdbonom
oho! / 06.12.2004 02:28
diese sprache ist schon mehr als bedenklich
linke nr. 5 weiter unten:

"die nicht gekommen sind, wollen sich nicht vernetzen, deshalb sind sie nicht mehr vorhanden"

menschen sind nicht mehr vorhanden?
morgenstund / 06.12.2004 09:27
wie meinen? linke nr. 5?
kenne nur den mambo nr. 5 ...
kafkalebt / 05.12.2004 23:13
Parteitagslegitimät gegen NULL
1)Laut Baier-Statuteninterpretation wären 125 DELEGIERTiNNEN vorgesehen gewesen.
2) Laut Baier-Aussendungen haben heute mal 76 mitgestimmt, d.h. 49 also fast 40 PROZENT haben selbst bei dieser Inszenierung gefehlt.
3) Wenn man so hört, wie diese gerade noch irgendwie mobilisierten Delegierten aus dem engsten Umfeld des Baier-Clans "gewählt" wurden, dann kann man sich
4) so ungefähr zusammenreimen, was da am Wochenende in Linz so an "Neuausrichtung" abgefackelt wurde.
FK / 05.12.2004 14:27
Walter Baier
soeben mit 89,4 prozent neuerlich zum vorsitzenden gewählt.
na dann: guten rutsch ins politische nirwana, liebe kpö!
echt hart / 05.12.2004 14:58

89,4 % von 90 oder 70? ausgesuchten... baier wollte halt einmal anerkennung und die letzten verblieben testen. was passiert mit den 10,6% abtrünnigen? ist genug polizeischutz da? die angst vor der wirklichen kpö ist ja groß. vielleicht wird die drechslergasse im erdgeschoß an die polizei vermietet. oder werden heute noch alle anderen ausgeschlossen? das sind die letzten gebärden eines gescheiterten vorsitzenden. und daheim werden die delegierten dann erzählen, sie hätten baier nicht gewählt...:-)))
FK / 05.12.2004 22:41
exakt 68 von 76 stimmberechtigten insgesamt.
noch schlechter war nur der Zach mit 64. undank ist der welt lohn.
sogar der Graber und die "lebensgefährtin der "kpö" Krieglsteiner haben die magische 70er-marke volley genommen. da dürfte allerdings auch knallhart mit dem mitleidsbonus gespielt worden sein.
lukacs / 05.12.2004 23:02
Re: exakt 68 von 76 stimmberechtigten insgesamt.
ja und die Frau K. Ferro hat sich zwei mal selber gewählt:
76 Stimmen von 76 Stimmberechtigten für "Vorstand"
19 Stimmen von 19 Stimmberechtigten für sog. Posten der "Frauenvorsitzenden von Mag. Baiers Gnaden".
Was will man über den Zustand einer abgewrackten Partie noch mehr sagen
FK / 05.12.2004 23:48
sie
nehmen mir die worte aus dem gerade in fertigstellung befindlichen kommentar! wollte auch schon bemerken: wie peinlich!

den fauxpas hätte sich nicht einmal der genosse Koplenig leisten dürfen! selbst der Generalissimus Stalin selber enthielt sich der stimme, wenn es um ihn selber ging.

man fasst es nicht! Ceaucescu in Linz!
zum nächsten parteitag sollten die platzkarten verkaufen. da ließe sich locker ein ekh damit verdienen. so ein kabarett hat man selten.

und man gönnt sich ja, wie bereits weiter unten bemerkt, sonst nix.
anonyma les@ / 06.12.2004 02:19
Re: sie
baier am 4.11.04 in linz: "claudia krieglsteiner ist nur getortet worden, weil sie die lebensgefährtin der kpö ist.... äh...ihr wißt schon, was ich meine"
morgenstund / 06.12.2004 09:27
:-)))
polizeihund soeben vom parteitag gekommen / 05.12.2004 14:50
Re: Walter Baier
ja, nicht einmal mehr zu einer Scheinopposition hat es gereicht, wahrscheinlich war C.Kr. zur "Nein-Stimme", zur "Stimm-Enthaltung" vergattert, sich selber hat der neue Säuberungs-Vorsitzende sicher selbst gewählt.
Wie der Auflösung eines Tennis-Clubs gehts halt jetzt noch um das verbliebene Vermögen, Graber sprach von einer Funktionärsrente von verbliebene 250-300.000 Euro jährlich.
koplenig / 05.12.2004 11:36
http://www.pbase.com/helen/out (link auch über www.kominform.at)
"... Möglichkeiten, die sich für die KPÖ aus der Krise der traditionellen Parteienpolitik ergeben..." zitiert aus Baier-Rede - Hahaha, Baier hat eine seiner sozwiss. Seminararbeiten aus den 70er Jahren hervorgeholt,.... und so weiter bla,bla,bla...
Die Realität ist eine andere, ein paar exaltiert "glasig" wirkende KP-Apparatschiks in Linz beschützt von Polizeihunden
auf: http://www.pbase.com/helene/out
das sollen die neuen "Strategen" der verkommenen "Linken" sein, na für diese
passen sie ...
sowieso / 05.12.2004 00:36
"Parteitag" per Presseaussendung?
Findet der so genannte "Parteitag" ín Linz überhaupt "real" statt oder gibt es ihn nur "konstituiert" durch Baier/Graber/Zachsche-OTS-"Front-Erfolgs"-Meldungen
anonyma les@ / 05.12.2004 02:19
Re: "Parteitag" per Presseaussendung?
diese "erfolgsmeldungen" sind eine unglaubliche beleidigung für den allerdümmsten menschenverstand! "wir werden ganze arbeit leisten".. das hätten w.baier & co erfunden, würde das nicht ein zitat der dollfußregierung sein. unter peinlichem polizeischutz, wo sich die linzerInnen nur so gewundert haben, was denn da auf steuerzahlerInnenkosten bewacht werden soll, will sich ein herr walter baier plus der gesamten wiener stadtleitung und ein paar andere jasagerInnen selbst wählen bzw. von leuten wählen lassen, die auf einen demagogen hereinfallen. er braucht die steierInnen nicht dazu, er braucht auch nicht die sogenannten ottakringer, die mittlerweile schon beinahe die gesamte wiener kp um sich versammelt haben, er braucht nicht die über tausend leute, die wegen ihm in wien auf die straße gegangen sind, braucht alljene nicht, die sich mit dem ekh solidarisieren. er ist im machtrausch und geht aufs ganze. er gibt z.b. einfach unter ausschluß seiner basis bekannt, daß der höchststädtplatz verkauft sei. aber wozu soll das irgendwen interessieren. die hemmungslosigkeit gewinnt doch sonst auch immer. es wird zeit, sich zu verabschieden und zu resignieren.
majakowskj / 04.12.2004 21:50
Was läuft in Linz so ab?
Was läuft in Linz auf dem Baier-"Parteitag" ab, weiss er etwas genaues, bitte um Mitteilung.
parteimitglied seit 1921 / 04.12.2004 22:11
aber ja doch.
jener mann, der auf kosten der radikalen linken mit nazis geschäfte macht, predigt die "öffnung zur radikalen linken", um seine "stalinos" los zu werden.

wie die selber das sehen unter ist bei apa-ots unter http://www.ots.at/meldung.php?schluessel=OTS_20041204_OTS0044&ch=politik nachzulesen.
majakowskj / 04.12.2004 22:44
Re: aber ja doch.
Danke, ja die APA-OTS-Meldung, sicher schon vorab zusammengestoppelt, "solidarisch" und so weiter und "Gerüchte vom Ableben ...." sind tatsächlich unnachahmlich im Baier-Zach-Sing-Sang abgehalten, von den abwesenden Steiern, Tirolern, Salzburgern, großen Teilen Wiens kein Wort,kein Ton, eine Meldung fast aus dem Jenseits.
parteimitglied seit 1921 / 05.12.2004 00:15
GLOBUS-haus auch verrramscht,
samt dem antifa-denkmal auf dem vorplatz, eh kloa.
und das ist die EINZIGE "erfolgsmeldung"!
parteimitglied seit 1921 / 05.12.2004 00:18
Re: GLOBUS-haus auch verrramscht,
"Das von Alfred Hrdlicka gespendete und von der KPÖ errichtete Denkmal ist davon nicht betroffen, denn es steht auf öffentlichen Grund und die Gemeinde Wien hat sich zu seiner Erhaltung verpflichtet."

klar doch, solche verlustbringer wie ein Hrdlicka-denkmal hängen diese zeitgeistig gefönten bonzen der gemeinde an. mich wundert ja, dass sie es nicht dem Baumax-Essl für seine kunstsammlung angetragen haben...
anonyma les@ / 05.12.2004 02:28
Re: Re: GLOBUS-haus auch verrramscht,
meine nerven, ja, was braucht denn eine kpö ein antifaschistisches denkmal, aber nix braucht die, gar nix, keine häuser, keine menschen, nur einen demagogen, der scheinbar das letzte jahr nichts anderes tat als seinen große alleinherrschaft vorzubereiten. diese ganzen aussendungen vom parteitag wurden doch schon vorher geschrieben. jetzt möchte ich sehen, was die 2000 mitglieder minus baierclan drauf haben. es wäre doch nett, wenn diese farce von einer selbstwahl und selbstinszenierung von alljenen, die nicht dabei waren, nicht zur kenntnis genommen wird! ein paar maxln haben alles in der hand? ein paar maxln gegen 2000? und gegen die kpö steiermark, die als einzige in ö. quasi mitregiert? plus die parteilosen, die wissen, was solidarität heißt?
xy / 05.12.2004 02:29
hier gibt es schon infos
http://www.kominform.at
anonyma les@ / 05.12.2004 02:53
Re: hier gibt es schon infos
da hoff ich doch sehr, daß die stalinskis unter den baiergegnerInnen aufhören, die ekh-besetzungsgeschichte so kastleng zu sehen. es wäre zeit, sich zu überlegen, ob damals nicht auch schon einige früher geschnallt hatten, was da schief läuft. damals war die kpö nämlich noch reich, und die wielandschule war kaum genutzt. warum bitte, war es nicht möglich, leuten, die etwas machen wollten, freiwillig platz und raum zu geben! sie haben sich diesen platz genommen, weil sie was tun wollten, weil diese starre kp-spitze auch schon damals autoritär und selbstherrlich unterwegs war, und die mitglieder nur ausgenutzt hat. und schon damals gab es leute, die das blind unterstützten. vielleicht wachen sie endlich auf! vielleicht sehen sie das heute endlich einmal anders und lernen aus dieser geschichte! denn nun steht eine andere generation aufseiten der parteiführung, und die ist wiederum gegen jene, die was tun wollen. und was hat sie überhaupt zu verbergen? spekulationen ohne ende. bei der optik kein wunder. die interessen der ekh-besetzerInnen damals waren keineswegs zum schaden der linken, sondern daraus sind gute projekte gewachsen. eine der unterstützerInnen ist heute nobelpreisträgerin und hat doch wohl, verdammt ncoh einmal, einiges geleistet! heute sind die ekhler schon wieder eine andere generation, und diese generation macht auch linke politik! und zwar um ein eckhaus lebendiger als viele andere. es gibt einfach genügend potential, und wenn typen wie baier keine chance haben sollen, dann wird es doch, zum kuckuck noch einmal, auch für jene, die noch immer die ekhler verdammen, zeit, umzudenken!
ein satz, den walter baier heute auf dem parteitag in linz von sich gegeben hat:
claudia k. ist nur deshalb getortet worden, weil sie die lebensgefährtin der kpö ist. ein netter versprecher, gell! wird ja bald wo nachzulesen sein.
sowieso / 04.12.2004 21:30
Gespensterparteitag
Vom Parteitag in Linz hört man ja sehr eigenartiges, ein paar Delegierte - von denen niemand weiß, wie sie "gewählt" wurden, sollen alles "abnicken".
DIESEM PARTEITAG KEINEN MILLIMETER LEGITIMITÄT!
xy / 05.12.2004 02:56
Re: Gespensterparteitag
na und sind die genossInnen heute alle vor dem volkshaus gestanden und haben protestiert? leider waren nur eine handvoll ekhler da. aber morgen ist ja auch noch ein tag.
le renard / 04.12.2004 19:35
Nach dem Parteitag ist vor dem Parteitag
Festzuhalten bleibt: Die Beschlüsse des derzeit laufenden illegitimen Jubelparteitages in Linz (Abstimmungsverhältnisse im Durchschnitt 70:5) sind für die Mitglieder KPÖ nicht bindend.

Trotzdem müssen sich diejenigen, die von Baier et al. nicht diffamiert oder (statutenwidrig) ausgeschlossen werden, der Frage stellen: "Was habe ich falsch gemacht? Warum steht die/der auf der Liste und ich nicht?"
parteimitglied seit 1921 / 04.12.2004 20:35
ob bindend oder nicht ist wurscht,
weil alle, die nicht auf der linie des mittelgroßen vorsitzenden sind, sowieso ausgeschlossen werden. unter dem deckmäntelchen eines - in anbetracht der organisatorischen praktiken - geradezu bizarren antistalinismus erleben wir die abwicklung der kpö.

der kirtag ist aus, mäuse.
fürnberg / 04.12.2004 21:40
Re: ob bindend oder nicht ist wurscht,
So schaut halt die "Erneuerung" aub "Baierisch" aus, eine Apparatschik-Figur, die ein Desaster nach dem anderen eingefahren hat, einfährt, "erneuert", man vergleiche das Baiersche Strategiepapier, wie aus dem politologischen Proseminar, aber das kann man diesen "hand verlesenen" Delegierten eben zumuten.
parteimitglied / 04.12.2004 21:52
mich erinnert diese inszenierung
an die kp-parteitage der 50er und 60er-jahre. damals hast du deinen redebeitrag wochen vorher schriftlich beim zentralkomitee zur genehmigung abgeben müssen.
hatte auch vorteile: das gedruckte protokoll - inklusive der nicht enden wollenden sprechchöre "Sta-lin! Ko-plenig!" - hast du dir am ausgang gleich mitnehmen können.
müller / 04.12.2004 21:46
Re: Re: ob bindend oder nicht ist wurscht,
Strategiepapier ist ein klein wenig zu viel, zwei Gänsefüßchen verdient dieses Gesusel schon;
anonyma les@ / 05.12.2004 03:05
Re: Re: Re: ob bindend oder nicht ist wurscht,
auch jelinek gibt in einer ihrer jüngsten statements zu, damals, als kpölerin, beim schreiben unter kontrolle des zks gewesen zu sein. so macht eben jede/r seine jasagerInnenzeit durch. aber einmal muß schluß sein. die verarschten genossInnen, speziell die stalinskis unter ihnen, sollten einen knix vor den ekhlern machen. ist doch beruhigend, daß es leute gibt, die sich die jasagerphase nicht geben. auch bei der hausbesetzung wurde damals mit polizei gedroht und diese in den jahren oft genug gerufen. heute ruft graber scheinbar schon aus manie die polizei. was soll das? jetzt sehen die älteren genossInnen auf einmal, was es heißt, vor der türe zu stehen und ausgesperrt zu sein. weil die lebensgefährtin vom chef und eine zweite das so wollen.
oevp oevp / 03.12.2004 22:17
Fad
Muss euch fad sein. Wen interessiert das Scheiß EKH?
kpö die echten / 03.12.2004 16:27
schon stehen wir in linz
hier ein tatsachenbericht:
unser m, ist so gelassen, daß er schon wieder scheppert
waltertraud schweigt so intensiv, daß es lärmt
c. zuckt nicht bei jedem geräusch zusammen
waltro geht ohne verfolger vor die tür
h. hat sich das nägelbeißen abgewöhnt
die fenster wurden nicht verhängt
wir sind startklar!
Linke Nr. 5 / 03.12.2004 20:40
Re: schon stehen wir in linz
Schmähungen im frühen Peter Handke-Stil werden wenig Wirkung zeigen.

Die Linke hat eine Erklärung beschlossen. Wir werden uns vernetzen.
anonyma les@ / 05.12.2004 03:06
Re: Re: schon stehen wir in linz
ja, wie heute in linz mit der polizei!
P. Handke / 04.12.2004 10:49
grüsse an calvino
wo spinnen ihre nester bauen..
FK / 03.12.2004 21:43
klar doch
wir vernetzen uns. mit den Machowetz-partnern.
anonyma les@ / 04.12.2004 19:15
vernetzung!
mit der polizei, die heute 1 stunde mit hunden im parteitag in linz aufmarschiert ist, nachdem graber sie wieder einmal geholt hat. was hat den einsatz auf steuerkosten gerechtfertigt? ein paar kids kamen, die über die ekh-situation informierten, und zwar friedlich!
anonyma les@ / 04.12.2004 19:18
nachtrag
obwohl darüber abgestimmt worden ist, ob die ekhler reden sollen/dürfen und dann mit 30 ja, 10 nein und rest enthalungen durften. stand trotzdem die polizei mit einem großen aufgebot drinnen und draußen... feine "neue" kpö! baier krönt sich selbst, während die steiermärker, die salzburger und teile von wien aus protest fernbleiben.
Linke Nr. 5 / 05.12.2004 19:11
Re: nachtrag
Die nicht gekommen sind, wollen sich nicht vernetzen, deshalb sind sie nicht mehr vorhanden.
anonyma les@ / 06.12.2004 02:23
Re: Re: nachtrag
aha, nicht mehr vorhanden? na, schön, daß solche leute wie ihr sonst nix zu reden haben. wie kann jemand nicht vorhanden sein? was ist das für eine sprache? habt ihr die abgemurkst oder was?
dalli-seife / 03.12.2004 10:34
K-ummerlnhoitsde P-appm Ö-daeskrocht
die zeiten haben sich geändert. so läßt der heutige kp-chef seinen mitgliedern in der bürgerlichen presse ausrichten, dass ER regiesseur des parteitags sei und dort nach gutdünken mitglieder rauswerfen werde. in der kpö-homepage setzt er dann die artikel der bürgerlichen presse, um seine meinung zu unterstreichen. und das nennt sich dann KPÖ.
torte.
http://viadrina.euv-frankfurt-o.de/~juso-hsg/lieder/resolution/resolution.htm
Pionierchor des Strumpfkombinats Halle/Saale / 02.12.2004 15:00
Walter-Hymne
Brüder im Wartburg zur Freiheit
Schwestern im Sputnik empor!
Hell aus dem Intershop-Laden
Leuchtet die Zukunft hervor!

Refrain:
Ja wir Komsomolzen
Hauen auf den Bolzen
Walter Baier
Der Heilige Stuhl / 01.12.2004 12:46
Fritz-Klackl selig gesprochen
Zum Zeichen der lebendigen Heiligkeit fährt das Selige neuerdings mitten ins Leben hinein. Fritz-Klackl wird uns nun stellvertretend für den einen, für den lieben ans Kreuz Genagelten, den richtigen Weg weisen. Lassen wir uns nicht beirren von Ungläubigen, treten wir in Fritz-Klackls Fußstapfen, und verkünden wir ihr Wort. Das wahre Wort Fritz-Klackls.

Wichtiger Hinweis: Der Heilige Stuhl warnt: Fritz-Klackl ist nicht F.K.! Benachrichtigen Sie im Zweifelsfall die Exorzismusstelle.
Linke Nr. 5 / 01.12.2004 15:30

Das ist gemein.

Und erst recht sollen Forschungsinstitutionen und Universitäten keine auf den rein kommerziellen Wettbewerb ausgerichteten Wissensfabriken mehr sein, sondern Treffpunkte eines zwischenmenschlichen, kreativen, interkulturellen Dialogs, welcher der zentralen Frage nachgehen soll:

Was müssen wir tun, damit eine andere Welt möglich wird?
anonyma les@ / 01.12.2004 18:16
Re:
ich finde es auch gemein, wie mit den leuten im ekh oder mit baierkritikerInnen umgegangen wird. was zu tun ist? einfach die phrasen und weglassen und zuerst einmal mit den eigenen sauereien aufräumen. dann tätat wenigstens die eigene kleine welt weniger beanstandenswert sein. und dann tätaten vielleicht die phrasen mit leben erfüllt werden können und glaubhafter sein.
xy / 02.12.2004 23:27
baier zahlt für die linke
wer zahlt, schafft an...?
anonyma les@ / 05.12.2004 03:07
Re: baier zahlt für die linke
und ruft die polizei.
Linke Nr. 5 / 30.11.2004 16:10
Ein guter Beschluss - und sehr konkret
Die 1. Arbeitstagung der LINKE – OPPOSITION FÜR EIN SOLIDARISCHES EUROPA hat sich in einem eigenen Arbeitskreis (5) mit dem Konflikt um das EKH befasst. Darin wurde festgestellt, dass es ein massives Vertrauensdefizit gibt, das durch den KPÖ-EKH-Konflikt entstanden ist.

Die Linke hat nur dann eine Chance, wenn diesem konstruktiv entgegengewirkt wird. Dazu gehört vor allem:

Transparenz in den eigenen Strategien und Vorgangsweisen sowie eine neue
Gesprächskultur.
Einheitlich wurde festgehalten, dass bei der Debatte über die Sinnhaftigkeit des EKH-Verkaufs auf jede Form von Gewalt - auch in symbolischer Form – verzichtet werden muss.

Aufgrund der Diskussionen im Arbeitskreis und nach Abstimmung mit den vom Konflikt unmittelbar Betroffenen wurden von den ModeratorInnen folgende fünf Punkte zusammenfassend dargestellt:

1) Es wurde eine Positionierung der Linken zum Konflikt KPÖ-EKH in Form einer öffentlichen Erklärung angeregt. AktivistInnen stellten die Frage, inwieweit eine LINKE glaubwürdig sein kann, wenn daran Mitglieder einer Partei teilnehmen, die ein autonomes Zentrum verkaufen und sich nicht mit der politischen Gesinnung des Käufers auseinander setzten. Andere sprachen sich für eine Fortsetzung der Debatten aus, ohne jemanden auszugrenzen.

2) Offenbar gab es Versäumnisse auf beiden Seiten. Es wurde jedoch festgehalten, dass es eine Machtdifferenz gibt: auf der einen Seite die KPÖ als Eigentümerin, die auf dem Hintergrund ihrer eigenen Schwierigkeiten die Verkaufsentscheidung getroffen hat, auf der anderen Seite das EKH, Kristallisationspunkt eines Netzwerkes, das einen (Sub)kulturbereich und einen Infrastrukturbereich für politische AktivistInnen umfaßt.

3) Allgemein gefordert wird ein Bekenntnis der Linken zu autonomen Szenen unter dem Motto: „Die Jugend ist die Zukunft der Linken“ und „die Autonomie ist der Kern des Gedankens der Kommune“. Autonomie und Selbstverwaltung stehen außer Diskussion, sie sind Voraussetzung für autonome Jugend-, Frauen-, und Kulturszenen und als solche wesentliche Bestandteile der Linken.

4) Es droht die Räumung des EKH! Daher müssen konkrete Unterstützungsaktionen geplant werden, einschließlich finanzielle und rechtliche Unterstützung der von der Räumung Bedrohten. Einerseits wird die KPÖ aufgefordert, zu ihrer Zusage zu stehen, ihre Verantwortung gegenüber den MigrantInnen im EKH wahrzunehmen. Andererseits wird von der Gemeinde Wien gefordert, das EKH als sozialen Raum zu erhalten, zu finanzieren und seine Autonomie zu respektieren.

5) Das EKH als Form linker Lebenskultur muss bleiben!

Wien, am 29. November 2004
komma / 01.12.2004 13:17
schon verspielt
würde baier leicht gar einen gemeinsamen beschluß vertreten, z.b. "das ekh als form linker lebenskultur muß bleiben"?
als ob strasser, nachdem er flüchtlinge auf die straße geworfen hat, sagen würde "unsere asylwerberInnen haben das recht auf bundesbetreuung, auf schlafplatz, auf verpflegung usw."
noch so jung, "die linke", und schon den falschen ausgeliefert! aber jetzt werden die weichen gestellt. und wie das abläuft, ist es für mich schon inakzeptabel. es gibt nirgendwo eine klare distanzierung zu den sauereien. danke, das genügt.
FK / 30.11.2004 16:38
Re: Ein guter Beschluss - und sehr konkret
nicht gaaaanz übel.

beweist aber vor allem, dass es notwendig und äußerst sinnvoll ist, den politischen druck auf die KPÖ bzw. die Baierei aufrechtzuerhalten und zu verstärken.

auf nach Linz!

und danach, am 17. dezember, hin zum "duett für zwei pfeifen" mit Baier und Bertinotti im sündteuren ÖGB-Seminarzentrum Strudlhof!

womit wir bei der frage des tages angelangt wären:
wer übernimmt die security im Palais Strudlhof?

es gibt 3 möglichkeiten:

A) Wiener Einsatzgruppe der Alarmabteilung (WEGA)

B) Security Service Christian Machowetz (mit speziell ausgebildetem torten-spürhund)

C) beide.

billig wird's für die "bettelarme partei" ((c) Didi Zach) auf keinen fall! weder finanziell - und schon gar nicht politisch!
FK / 01.12.2004 21:52
Ich persönlich tippe übrigens
auf variante C), verschärft durch Gesichtskontrollen, wobei Pressesprecher, Krieglsteiner und Graber das beim ekh-verkauf so sträflich vernachlässigte "politische screening im vorfeld" (o-ton Didi Zach auf fm4) übernehmen.

der Walter selber kann ja leider nicht, der muss schon seit stunden seinem leicht fassungslosen amigo Fausto die auf den ersten blick doch etwas bizarr anmutende lage verklaren.
FK / 01.12.2004 22:13
Variante C)
allein schon deswegen, weil es ja bekanntlich joint ventures waren, welche nicht nur die "novum", sondern eigentlich den ganzen kpö-konzern groß gemacht haben.

konzentration aufs kerngeschäft. quasi. wo es jetzt doch um einen fundamentalen neuanfang geht. ohne deswegen gleich alles altbewährte über bord zu schmeißen. von der parteitagsregie her, zum beispiel.
Usual Suspect / 30.11.2004 18:03
No jo.
Meine Euphorie hält sich, wie immer bei solchen Erklärungen, sehr in Grenzen. "Niemand ausgrenzen, "Versäumnisse auf beiden Seiten"... was ist da bitte schön konkret dran? Klingt eher nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner auf einer Supervisionssitzung, die die Zielsetzung hatte, zu verhindern, dass sich das ganze "Projekt" zerspragelt. Oder: "Die Jugend ist die Zukunft der Linken". So ähnlich könnt das die ÖVP auch formulieren - wobei ich mich frag, seit wann denn jung sein per se eine politische Kategorie sein soll? Und von der Gemeinde Wien zu fordern, ein AUTONOMES Zentrum zu finanzieren, zu erhalten und zu respektieren, das ist ungefähr so realistisch, wie vom Vatikan die Errichtung von Satanistenzentren zu erwarten. Nix für ungut, aber konkret heißt bei mir was anders.
FK / 30.11.2004 18:12
trotzdem,
anonyma les@ / 01.12.2004 09:47
"trotzdem", ja, wenn baier seinen kopf nicht durchsetzen kann
aber vielleicht ist das ja wieder so eine ankündigung. ich erinnere mich da an die behauptung, wobes würde ins ekh einziehen... was a) nichts daran änderte, daß die ekhler gekündigt werden und b) den ekh-skandal um nichs entschärft.
weiter unten schreibt "linke nr. 5" von vernetzungen und was weiß ich was an tollen projekten - also mir erscheint das mittlerweile wie eine neue selbstdarstellung, wo wie immer nichts dahinter ist. angesichts dessen, daß baier hier autoritär vorgibt bzw. droht, es würde konsequenzen geben, wenn irgendwelche pro-ekh-erklärungen gemacht werden, wäre das jedenfalls ein minimaler fortschritt.
FK / 30.11.2004 18:20
wollte sagen:
trotzdem, ich gebe zu bedenken: gestern hat es noch geheißen, dass die KPÖ die LINKE platzen lassen würde, wenn überhaupt irgendwas zum EKH beschlossen wird.

dass da die beschwichtigungshofräte gedealt haben, ist mir auch klar. aber auf die gefahr hin, des versöhnlertums geziehen zu werden: aus diesem blablabla geht immerhin hervor, dass die Baier-kamarilla scheiße gebaut und sich isoliert hat. ist nicht das gelbe vom ei, aber ein indiz dafür, dass wir ihnen nicht vollkommen hilflos ausgeliefert sind, sondern sie - und auch ihre allianzpartner - unter druck setzen können.

noch mal: diese resolution beweist einzig und allein, dass der politische druck wirkung zeigt. mehr wollte ich nicht bejubeln.
Usual Suspect / 30.11.2004 19:26
Wenn
die KPÖ wirklich die Möglichkeit hat, die Linke platzen zu lassen, kann das im Prinzip nur heißen, dass sie als Financier wegfallen würde, was die Geschichte von der bettelarmen Partei wieder ad absurdum führt. Aus personellen Gründen - von wegen Avantgarde - kann man das ja wohl hoffentlich ausschließen. Und im Übrigen passierts sowieso: die SOAL hat sich schon vertschüsst, und die werden voraussichtlich nicht die einzigen bleiben.
anonyma les@ / 01.12.2004 09:53
Re: Wenn
da scheint das projekt von der kp-geldspritze abzuhängen, also sind die baierianerInnen die chefs und gebärden sich auch so. das ist vielleicht grotesk... diese linke ist eine firma, die unter ständiger konkursdrohung leidet... "wer zahlt, bestimmt"... sche bled!
FK / 30.11.2004 19:34
habe ich
was anderes behauptet?
Usual Suspect / 30.11.2004 19:50
Eh net.
Aber grad ist mir eingefallen, was ich bei der ganzen Sache wirklich schmerzlich vermisse: Eine Stellungnahme der Genossen von der IKS steht noch immer aus. Das darf doch nicht sein, dass angesichts der allumfassenden Orientierungslosigkeit des Proletariats das aktuelle Problem noch nicht in der "Weltrevolution" erörtert worden ist, sondern lediglich auf einer Satireseite! Ich glaub, ich muß sofort einen Hilferuf formulieren!
anonyma les@ / 01.12.2004 11:38
Re: Eh net.
die übernahme des vorgehenden betreffs (nur da steht nämlich "konkret", aber nicht in FKs text) täuscht manchmal.
FK / 30.11.2004 19:42
Zu bedenken
gebe ich allerdings, dass, so die ephemere LINKE sich in ihre bestandteile auflöste, jede erdenkliche legitimation für Baiers finanzielle und politische machenschaften weg fiele. würde sich auf dem parteitag nicht übertrieben gut machen. da müsste doch selbst eine Stiefsohn, eine Krieglsteiner sogar, ins grübeln geraten.
Usual Suspect / 30.11.2004 23:44
Wo ist da das Problem?
Baiers uneigennützige, tatkräftige und beherzte Fürsorge für intellektuell und finanziell minderbemittelte (Ex-)Faschos & Securities ist doch wohl Legitimation genug!
FK / 30.11.2004 20:34
Nun gut.
dass die IKS im schnitt 30 bis 100 jahre braucht, um zu einer halbwegs brauchbaren einschätzung zu gelangen, das hat sich rumgersprochen. helm ab zum gebet, kann ich da nur sagen, wenn ich aus dieser perspektive an 2017 denke.

viel interessanter ist ein anderes spektrum. wir nicht mit den sagenhaft revolutionären potentialen eines authentischen islam vertrauten nennen diese geisteshaltung oft "antiimperialistisch". ich warte auf die rkl, ich warte auf antiimperialista.org, ich warte auf Pirkers kommentar in der "jungen welt". die sind ja auch noch mit im spiel.
anonyma les@ / 01.12.2004 09:56
Re: Nun gut.
gute diskussion von euch beiden!
FK / 01.12.2004 22:26
man
gönnt sich ja sonst nix.
Usual Suspect. / 01.12.2004 23:22
Doch.
Heut zum Beispiel zwei Hirter und an Schokopudding vom Penny Markt. Mehr geht nicht, weil ich weder im Parteivorstand noch Securityfachkraft bin.
FK / 02.12.2004 01:12
wie gehabt.
dekadent und bigott bis zum gehtnichtmehr, aber nie um eine faule ausrede verlegen.

aber dem Baier-Waldi das monopol auf erneuerung der linken streitig machen wollen. pfui!
Usual Suspect / 04.12.2004 15:26
Wie
ein gestandener Genosse einmal so trefflich formuliert hat: Für den Arbeiter ist ein Mercedes gerade gut genug.
el jefe / 06.08.2009 08:13
bist & bleibst
in der dumpfbackenliga. hättest echt net nötig.
Emma M. / 01.12.2004 23:40
weus so eklhoft zum walta woads!
gschicht eich scho recht!
nelly / 30.11.2004 17:08
money, money, money
schmeissens schon wieder mit geld um sich, die armen krichenmäuse! vielleicht gibt´s einen tag des weihnachtsfriedens à la strasser, und die im ekh lebenden flüchtlinge dürfen nach veranstaltungsende die bösel vom servierten plunder mitnehmen. ist ja so üblich, daß eine abendverpflegung mitgekauft wird. feine aperitivs, plundergebäck, kleine und größere happen... bei den saalpreisen auch schon wurscht. wer hat, der hat!
echt hart / 30.11.2004 14:43
wird immer lächerlicher
in der kpö-homepage unter "33.parteitag - wichtige fragen sind zu klären" bricht der kindergarten aus bzw. ziehen sie wieder mit sandkübeln gegen phantome los. KPÖ BLEIBT usw. da die kpö IST, kann das ja nur "baier bleibt" heißen. und das ganze ist hinterlegt mit hammer und sicherl, was im ersten augenblick wie ein verzerrtes hakenkreuz aussieht.
und jetzt das beste: unter "standard - bericht über die parteitagsvorbereitungen" (!) kommt der standard-artikel, wo natürlich auch alle postings zu lesen sind. ich glaub, die haben den artikel nicht gelesen... a supa-parteitagsvorbereitung :-))))))))) das ist ja noch ärger als die inzwischen gelöschte ankündigung, daß baier wahnsinnig sei!
anonyma les@ / 30.11.2004 14:47
Re: wird immer lächerlicher
sichelkreuz! der hammer is ebenfalls a wahnsinn. mit dem haut graber offensichtlich stundenlang löcher in seinen schreibtisch! es gibt eine notrufnummer, die sie vergessen haben, anzurufen. dabei wär es schon langsam zeit, meinens nicht auch, sachwalther?
parteitagsvorbereitung im delirium? / 30.11.2004 14:54
in diesem papier steht unter anderem
"sie (die delegierten) müssen die schlussfolgerungen aus der zerstörerischen fraktionelllen auseinandersetzung ziehen und sie mit klaren beschlüssen beenden". die schlußfolgerungen müssen also mit klaren beschlüssen beendet werden...
South Park / 30.11.2004 15:41
Re: in diesem papier steht unter anderem
das ist auch gut:
"Selbst ausserhalb des Rahmens, den sich die KPÖ gibt, gestellt haben sich jene, die..."
oder "Dem Parteitag liegen unter anderem drei Vorschläge für künftige Politikentwicklung vor"
unter anderem drei vorschläge....
anonyma les@ / 30.11.2004 15:21
zurechnungsfähig sind die nimmer
auf einmal wieder 200 delegierte! zuletzt waren es 95 und davor über 100. knapp vor dem überschnappen fängt es meist so an!
Linke Nr. 5 / 30.11.2004 16:15
Re: zurechnungsfähig sind die nimmer
Sie werden mit überparteilichen Listen - gemeinsam mit der Linken die Linke voranbringen, partizipativ, föderal und keinen Unterschied machen zwischen ArbeiterInnen, KünstlerInnen und BüroangestelltInnen.
Außerdem werden sie sich vernetzen und sich am 12. März wieder treffen.

Die Häme der Ottakringer und die Wut der EKHler trifft uns nicht. Eine andere Welt ist möglich.
heiiiidi, meine welt sind die.... / 30.11.2004 18:01
für eine andere welt
und die kennt keine büroangestelltInnen, müssen erst einmal die antidemokratischen kräfte erkannt und bekämpft werden. baier ist überall mit seiner hinterhältigkeit gescheitert, hat es nie geschafft, sich anerkennung zu erarbeiten. er ist nicht gut genug, und jetzt versucht er mit gewalt erster in der kpö zu bleiben. heidis helfen ihm dabei. flüchtet sich in neue projekte, wo ihn viele nicht kennen. und wiederholt die alten fehler. aber mehr ist halt nicht da. er ist 50 und hat es bis heute nur geschafft, breit abgelehnt zu werden. detto graber und zach. es dauert nicht lange, und die neuen bekannten wissen auch wieder bescheid. baiers hamsterrad.
Witzblatt / 30.11.2004 17:46
sehr zurechnungsfähig!
interessant die betonung auf "keinen unterschied machen zwischen..." und was sind dann mitglieder, die nicht vorkommen? ah ja, die ottakringer. und mit wem vernetzen? ah ja, keinesfalls mit den ekhlern (was diese sich wohl auch verbieten würden nach all den erfahrungen mit der kpö).
daß so eine baierwelt möglich ist, würde ja gerade eine linke partei dringend nötig machen. eine andere welt als die baierische kennen baierianerInnen ja nicht. sie fordern die baierwelt, und das werden sich wieder jene nicht lange bieten lassen, die sich unter einer anderen welt tatsächlich was anderes vorstellen. stichwort polizeiruf, wenn widerständische frühstücken kommen. oder siehe die unschuldsvermutung für stadtbekannte rechte. oder siehe die zerschlagung linker strukturen, wo versucht wird, andere welten möglich zu machen.
die vernetzung der baierianerInnen ist auch schon bekannt - ein spinnennetz, das die welt nicht braucht. weder diese noch eine andere. wer will sich schon mit sowas vernetzen lassen. und daß euch, also scheinbar die baierianerInnen, die wut der verarschten nicht trifft, wissen eh schon die meisten. das wissen auch die im ekh lebenden flüchtlinge und initiativen, daß ihr eiskalt über sie drübersteigt und sie sogar einer security-firma ausliefert.
Linke Nr. 5 / 30.11.2004 21:14
Re: sehr zurechnungsfähig!
Dieser Spott trifft die Linke nicht.
Eine andere Welt ist möglich, womöglich schon bald - und vernetzt.
Vernetzt wird schon jetzt.
echt hart / 01.12.2004 11:50

es wäre langsam angebracht, vor jedem tatsächlichen spott "hier wird gespottet" davorzuschreiben. der nachteil dieser phrasenmaschinen ist halt, daß sie automaten sind.
brennnessel / 01.12.2004 09:57
nlp hilft
mit phrasen geht die welt zugrund, und es ist eure welt, nicht vergessen!
krampus kommt bald / 01.12.2004 09:59
der liebe gott spricht
krampus kommt bald / 01.12.2004 10:03

die linke... die baierianerInnen sollten sich langsam entscheiden. verkörpern sie "die andere welt", den liebe gott, die kpö oder die linke? hat der größenwahn übrigens schon eine kirche? damit die armen sünder wissen, wo sie hinkönnen, wo sie die allmacht erhört!
Linke Nr. 5 / 01.12.2004 10:15
Re: Föderal und gegendert
Als Bewegung wollen wir die Probleme bei der Wurzel anpacken...Dazu wollen wir zunächst einmal unsere Arbeitswelt neu gestalten, ihre an Profitmaximierung orientierte Sinnhaftigkeit hinterfragen und anstelle dessen für schöpferische, sozial engagierte Tätigkeiten eintreten, welche die Arbeit von Frauen und Kulturschaffenden ebenso hoch bewertet wie die von FabriksarbeiterInnen und Büroangestellten. Um das zu ermöglichen, fordern wir ein bedingungsloses, garantiertes Grundeinkommen.
Wir sind ein föderales und gegendertes Netzwerk, das mit den internationalen antimilitaristischen, globalisierungskritisch-altermundialistischen Bewegungen solidarisch zusammenarbeitet. Eine andere Welt ist möglich.
politbüro privat / 04.12.2004 19:15
Re: Re: Föderal und gegendert
"Gegen Dert"?

Bitte: Was hat der denn gesagt oder getan, dass er sich so unbeliebt gemacht hat? Wird der dann auch ausgeschlossen?
echt hart / 01.12.2004 11:48
selbstbeschäftigungstherapie
es dürfte sich hier um die einschaltung einer phrasenmaschine handeln. wie sonst ist es möglich, auf die bestehenden probleme, mit denen die kpö konfrontiert ist, so gar nicht einzugehen? probleme, die große teile der österreichischen linken auf die barrikaden treibt? das ist ja direkt schon komisch. da sitzen die strukturenzerschlagerInnen in einem scherbenhaufen, rund um sie die ärgsten proteste... naja, die regierung zeigt´s ja auch so vor!
FK / 01.12.2004 10:31
Der beste sager überhaupt
ist m.e. der von der Fritz-Klackl, in ihrem schreiben an rifondazione.at. da wirft die doch glatt den ottakringerischen vor, dass die "eine öffnung der kpö zu anderen teilen der radikalen und antikapitalistischen linken ablehnen".

heißt also im klartext, dass sich die baierei "der radikalen linken öffnet", indem sie fundamentale beiträge zu deren zerschlagung leistet. das nenne ich bündnispolitik!

die "überwindung des stalinismus" als äußerst gefährliche drohung.
echt hart / 01.12.2004 12:20

die merkmale dieser strategien finden wir ja 1:1 bei den vertreterInnen des abwehrkampfes usw. simple schuldumkehr.
baier und seine sprachrohre stellen sich mit hilfe der polizei und m.s security-hausräumungs-firma GEGEN die "radikalen und antikapitalistischen linken". gleichzeitig behaupten sie, selber FÜR öffnung zu den "radikalen und antikapitalistischen linken" zu sein. wobei es eine nicht näher ausgeführte einschränkung gibt: auf "teile" dieser) die eigenen autoritären und stalinistischen züge schieben sie wiederum auf andere, von denen sie sich daher unbedingt trennen müßten - da sie ja selbst so geläutert und erneuert seien. trennen auch deshalb, da ja die ANDEREN die partei schädigen/zerschlagen würden, nur nicht sie, obwohl sie und sonst niemand an den hebeln sitzen. und obwohl sie alles dafür tun, ja sonst niemanden an diese helbeln zu lassen. alles nach dem prinzip der schuldumkehr und sich selbst als das gute, ja sogar als unfehlbare und einzige wahrheitsträger darstellen. kritikerInnen, die der einfachheit halber als "die ottakringer", nun erweitert als "die ottakringer und die ekhler" bezeichnet werden, dienen dann praktisch als mistkübel für die eigenen sauereien. und wer bei dem theater gar die nerven verliert, wird an den pranger gestellt. baier und seine sprachrohre schaffen sich also sündenböcke, auf die sie mit dem finger zeigen können. das ist zwar armselig, aber "das unfehlbare" kann sich niemals armselig fühlen, ist ja klar.
wer ist eigentlich die laut schimpfende "linke" auf dem video der baier/kriegelsteiner-tortung? und wer ist der "linke", der jene, die nichts anderes taten, als ein transparent ("träume...) zu halten, als "faschisten" bezeichnete?
Linke Nr. 5 / 01.12.2004 10:52
Re: Der beste sager überhaupt
Fritz-Klackl war auf der Linke-Arbeitstagung. Lasst die arme Frau in Ruhe.
brennnessel / 01.12.2004 12:25
BRAVO
eine vorbildliche einstellung zum meinungsstreit. die arme frau fritz-klackl darf zwar texte veröffentlichen, aber diese dürfen nicht zum thema des öffentlichen interesses werden! applaus, applaus!
simma also schon so weit, daß allein die teilnahme an der Linke selig spricht? bitte, ich möchte ein knocherl von der dame!
anonyma les@ / 01.12.2004 12:33
die phrasendreschmaschine ist auch nur ein mensch
angst vor einem lügendedektor brauchen die nicht zu haben, da sie sich auch ohne diesen outen: bei bestimmten signalen ist das gehirn nicht in der lage, wellen zu verhindern...
vom Walter dem Furchtsamen / 30.11.2004 14:28
flucht in die strudelhofgasse
tortenopfer baier fürchtet sich vor der uni. tja,wenn der prophet nicht zum berg kommt, dann muß der berg...
vranja glava / 30.11.2004 11:11
gratuliere.
das ist schon eher satire; viel eher als der film, den ich mir eben von ihrer seite runtergeladen habe (übel & trost). leider kenne ich mich mit der kommunistischen partei österreichs nicht besonders gut aus und werde einige witze nicht verstanden haben, aber den duktus der einheitszeitung haben sie verinnerlicht (ob das gut oder schlecht ist, das müssen sie wissen) ;)
wirklich herrlich!
rabenkopf vranja glava
brennnessel / 30.11.2004 01:20
UNPACKBAR
hab soeben das video von der kurzbesetzung der drechslergasse gesehen. irgenwann wird noch jemand behaupten, das sei nicht echt. mensch, diese kp-clowns haben ja echt das panische - graber, ein nerverl (daß die am polizeirevier überhaupt verstanden hatten, was der daherstotterte!), clautschi eine körperhaltung wie eine geisel mitten in einem massaker, zach nach kurzem schock zynisch wie immer... ja, sein bester freund der a.. beschützt ihn wahrscheinlich.
von welchen psycherln wird die kp da "geführt"... und sowas darf noch immer... das ist ja ein scherz! gegen sowas ist nicht anzukommen? die brauchen die polizei, um gegen ein paar kids vorzugehen, die nichts anderes machen, als eine lustige aktion (von dessen aussagekraft und regie sich diese kp-würsteln scheiben abschneiden könnten??)
geh, sagts, daß ich das alles nur träum...
parteimitglied seit 1921 / 30.11.2004 11:56
Re: UNPACKBAR
also am besten hat mir persönlich doch der Graber-Michl gefallen. das hat schon große klasse, wie er die rolle des bei der polizei um hilfe flehenden weicheis herunter schlottert.
die Kriegsteiner agiert ein bisschen verhalten für meine begriffe, da haben wir schon bessere auftritte erlebt. und der Zach outriert wie immer ein wenig zu sehr in der rolle des knallharten vollstreckers.
vielleicht sollte man zwei, drei szenen noch einmal drehen...
brennnessel / 30.11.2004 14:02
zach outriert:-))))))))))))))
beim rollenstudium "falscher hund" zu lange im zwinger geübt... da zeigen sich die schwächen in voller pracht. kriegelsteiner wiederum war zu lange hinter der kamera. im nagelstudio wird halt auch nur einseitig gefeilt. nett auch, wie sie versuchte, durch augenzuhalten nicht gesehen zu werden... aber graber war überzeugend. ein paar minuten länger, und er hätt sich mit der kontonummer von liechtenstein herausgerettet. auf die fortsetzung bin ich schon gespannt. bei der krampusprobe in linz wird hoffentlich die feuerwehr aufpassen!
parteimitglied seit 1921 / 01.12.2004 00:19
sagen wir es, wie es ist:
die frau landesparteisekretärin wirkt wie immer etwas allzu überfordert. auf die tour vermag die beste parteitagsregie nix draus zu machen.
FK / 30.11.2004 17:50
nein,
ich muss schon auch sagen, der Zach übertreibt einfach. so zum beispiel wenn er sagt: "hast mich nicht auf fm4 gehört?"

so als ob ganz österreich tag und nacht fm4 lauschen würde, um nur ja keinen sager des kpö-pressesprechers zu verpassen. erinnert mich irgendwie an die anekdote vom eitlen mimen, der einst vermeldet haben soll: "aber reden wir nicht immer nur von mir. reden wir von ihnen. haben sie mich in meiner letzten rolle gesehen?"
Weltwalter / 30.11.2004 18:16

Wir sind nicht so arrogant, daß wir jemanden zurechtweisen, der oder die uns nicht erkennt! Nein, aber ein kleiner Hinweis hilft den Menschen, uns von den Normalen zu unterscheiden. Überhaupt Genossen Zach, der in meinem Schatten steht.
ausundvorbei / 29.11.2004 21:08
"Delegierte" ausgewürfelt?
Am Wochenende soll so etwas wie ein "Delegiertenparteitag" der Baier-Anhänger in der KP in Linz sein, deshalb eine Frage, wie
wurden diese "Delegierten" ausgesucht, durch Wahl vor von 1-3 Leutchen besuchten Bezirksversammlungen, durch Würfeln oder durch Gnade von "allerhöchster Seite" bestimmt?????
FK / 29.11.2004 21:16
In anlehnung an Brecht:
war es nicht höchst an der zeit, dass der bundesvorstand sich eine neue basis erwählte?
echt hart / 30.11.2004 00:37
Re: In anlehnung an Brecht:
:-)))
ohnehoffnungfürdielinke / 28.11.2004 19:53
stadtwohnungen graz.....volksbegehren....
angeblich hat die kp unter baier den völlig nutzlosen wahlkampf der "linken" zu den "europawahlen" im juni mit mindestens 14000 euro finanziert, ergebnis unter alten kp-ergebnisse, marginale 0,7%, mit diesen 14000 euro sinnvoll eingesetzt, wäre der grazer kp beim volksbegeheren gegen den stadtwohnungenverkauf sehr geholfen, das ganze gebündelt politisch eingesetzt, aber was will man sich von der derzeitigen parteiführung löw-graber-baier auch erwarten.....
ostern kommt auch bald / 30.11.2004 03:42
www.sinnlos.at
gibt´s vielleicht irgend ein gscheites projekt oder eins, das die nicht in den sand gesetzt haben? unfähigsein zur potenz ist wahrlich nicht billig! jetzt darf dafür niemand wissen, wieviel geld da insgesamt für schnapsideen verjuxt worden ist. sonst käm ja noch jemand auf die (gute) idee, aus der summe dieser ausgaben prozentuell die betriebskosten des EKHs herauszurechnen.. allein die ausgaben der mir bekannten fehlzünder bewegen sich in einer höhe - der EKH-erhalt ist dagegen eine ameise.
der eierlegende baier brütet steine aus.
korsch / 28.11.2004 20:03
Re: stadtwohnungen graz.....volksbegehren....
Ja und dabei hat Baier immer wieder die Grazer KP um Kaltenegger als "kommunalistisch" diffamiert, wie es halt Baier, dem großen Europapolitiker so ansteht,...
Na ja, aber die Steirer-KP unterstützt ja den Baier-Kurs, indem sie jedwede Oppositionsbewegung zu Baier durch "Passivität" unterläuft, da ist es auch gleichgültig, dass die Steirische KP keine Delegierten zum Baiersch gelenkten Parteitag nach Linz am kommenden Wochenende sendet.....
dc / 29.11.2004 16:43
die schicken echt niemanden zum parteitag?
das ist zwar nicht gerade eine sehr offensive geste, aber immerhin ein zeichen.
FK / 28.11.2004 20:29
die steirer senden nix.
aber ich werde mir erlauben, noch den einen oder anderen beitrag zur "finanzsituation" der partei ins netz zu stellen. habe extra zu diesem behufe den taschenrechner ausgegraben.
man hilft ja gerne.
brennnessel / 28.11.2004 23:37
tja, lieber oder liebe FK (z.b. franziska:)
zwar nehmen sich alle, was sie brauchen aus deinen texten, aber es hätten so manche doch schon vorher was getan und nicht erst darauf gewartet, hätten er/sie wollen können sollen, aus überzeugung müssen. ich bin zwar von grund auf zuversichtlich und glaube unbeirrt an die entwicklungsfähigkeit des menschen, aber aus erfahrung sage ich auch, daß die meisten von anfang an so sind wie sie sind, was auch kommen mag. neugier, feuer und wachsein kann so schwer gelernt werden. ist doch kein zufall, daß dort, wo´s spannend wird, sich immer leute außerhalb fester strukturen tummeln... es hat auch was mit lust an leidenschaftlichem gestalten zu tun. mit leben spüren. mit ausbrechen und der furcht vor dem sterben. erst wenn widerstand strahlt, wenn die funken sprühen, dann ist es vielleicht möglich, daß sich ein wenig pfeffer in die lahmen ä.. verirrt... aber leider, leider sind bei vielen die sinne auch schon abgestorben, so daß sie nicht einmal spüren, wenn es brennt...
ich / 29.11.2004 13:24
Re: tja, lieber oder liebe FK (z.b. franziska:)
gerade hab ich mir eine zigarette angezündet und mein blick fällt auf den spruch am feuerzeug: "keiner hat das recht zu gehorchen" - das passt irgendwie zu ihren sätzen.
dieses feuerzeug gibts bei jeder besseren raketa zu erwerben, ist nämlich eines aus der raketakollektion 2004.
kann man hier bestellen: redaktion@raketa.at
:)
brennnessel / 30.11.2004 00:41
eh klar!
daß ihr feuerzeuge habt, die ich unbedingt will! vor mir liegt eines mit dem spruch "auch wer anderen auf den docht geht, kann wärme spenden"
fürnberg / 28.11.2004 19:27
Untergang einer Partei als "Immobilien- und Abfertigungsspektakel"
Traurig, welches Ende die KPÖ nun nimmt, die heldenhaften KämpferInnen gegen den Faschismus vor 60 Jahren, die kommunistischen KämpferInnen für ein freies, sozialistisches Österreich hätten besseres verdient!
Die "Linke" ist im Gewäsch der ELP-, der Negris, der Hardtschen "Multitude"-Phrasen verkommen, gerade jetzt, .....
zeitschneider / 28.11.2004 01:12
video
indymedia
echt hart / 27.11.2004 21:23

keine solidarität mit dem herrn vorsitzenden! nur seine clautschi ist empört. und das hauptsächlich, weil sie nicht sofort als auchgetortete erwähnt worden ist. ja, und sower möcht zur wahl antreten? vielleicht bei "wer will mich" treuherzig in die kamera schaun....
Johann Ewald St. / 27.11.2004 12:00
Mir wurde jüngst geoffenbart,
dass Gebete zum seligen Kaiser Karl äußerst hilfreich sein sollen bei bedrängter Herrscherschaft - wen wundert's?
R. Zimmerdichters vormaliger Zivildiener / 28.11.2004 17:57
Re: Mir wurde jüngst geoffenbart,
Geoffenbart? Wer hat ihnen das denn geflüstert? Der Zechenknochen in ihrem Geldbörsel, der nachweislich einer der etwa 340.000 im Umlauf befindlichen Zehenknochen von Friedrich II, tatsächlich aber ein 12 Jahre alter Hendlknochen vom Ganslfressen auf der Hübner Feste ist, nichtsdestotrotz aber sehr wertvoll sein soll, wenn man dem Wort Gottes nicht abgeneigt ist?
Johann Ewald St. / 28.11.2004 21:09
Sie!
Versündigen Sie sich nicht! Diese Reliquie wurde mir vom Kameraden Machowetz persönlich übereignet!
Os pisiforme / 29.11.2004 13:51
Irgendwie
hege ich gewisse Zweifel daran, dass der Kamerad Machowetz z.B. einen menschlichen Metatarsalknochen auch nur von einem länglichen Legostein unterscheiden kann.
brennnessel / 30.11.2004 00:48
:-)))))))))))))))))))
heut wollts wieder meine nachbarn ärgern! es kann hier einfach nicht in zimmerlautstärke gelacht werden!
Usual Suspect / 30.11.2004 12:30
Wenn
das Volk im Plattenbau nicht lachen kann, dann soll es halt in eine schalldichte Hietzinger Großraumvilla ziehen!
brennnessel / 30.11.2004 14:17
:-))
baier will davon aber nichts wissen. der erstellt gerade ein konzept für eine schalldichte drechslergasse und verhängt auslachverbot.
Kamerad Machowetz / 29.11.2004 15:19
Wuff!
anonyma les@ / 29.11.2004 18:46
Lassen'S
gefälligst mein Knocherl in Ruh!
Kamerad Machowetz / 29.11.2004 19:22
WuffWuffGRrRgrrWuff!
anonyma les@ / 29.11.2004 19:56
platz!
sonst darfst strafweise wieder die Benita bewachen, undankbarer pinscher!
anonyma les@ / 29.11.2004 21:25
räudiger
pinscher!
Kamerad Machowetz / 29.11.2004 20:55

brennnessel / 30.11.2004 00:49
was is
auge gegen den bösen blick / 28.11.2004 23:45
vorsicht!
ob hendl- oder faschoknochen, ob kaiser- oder schnitzlflaxn, es ist wie bei pablo nerudas ode an einen stern: es durchdringt matratzen und hausdächer, geldbörsel und wunderschrank, es will zurück!
echt hart / 27.11.2004 21:26
Re: Mir wurde jüngst geoffenbart,
wurde da nicht grad ein knochen nach linz transportiert? das ist es! übringens kein wunder, daß der waldi schon zu den habsburgern flennen geht! wenn du glaubst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein knocherl her.
Träumer der si denkt an Versuch is wert / 26.11.2004 21:11
Also eine der Haupttragödien is ja:
Das der gute Waldi die Hüttn um fast nix verscherbelt hat. 600 000,- E´s hätt sich auch bei moderaten Finanzierungsideen abseits von ANR-Hawaran irgendwie nach 8 Jahren amortisiert.

Nun mein ernstgemeinter Vorschlag:

6000 Leut die an Hunderter rausrücken, und wir kaufen die Hütten. Muss sich doch ausgehen odr?

Wann die Kohle beinander is, ist auch der Druck auf den Fascho derart groß das a verkaufen muss zwecks dem Frieden in der Stadt!

Also, Umfrage jo, na, ich bin da echte Walter und sag niemals schaffts ihr das?
Usual Suspect / 26.11.2004 22:03
Wenns so einfach wär.
Aber die Sache schaut ja wohl eher so aus: Der Großteil der Kohle wird im Aktenkoffer über den Wirtshaustisch geschoben worden sein - steuerschonendes Investieren nennt sich das. Darin dürften die Finanzexperten in der KPÖ eigentlich ganz gut bewandert sein. Ich sag nur: Weissbuch Schwarzgeld - Geldwaschen in Österreich, Autor: Lutz Holzinger.
oida / 26.11.2004 22:18
ihr habts echt olle an klopfer
des is mir nicht mehr wuascht.
parteimitglied seit 1921 / 29.11.2004 19:54
unterm
Breschnew hätt's des net geben!
dc / 29.11.2004 16:47
??
öffentliches interesse / 27.11.2004 10:21
spekulationen tür und tor geöffnet
nach veröffentlichung wird ein thema bekanntlich öffentliches gut, es herrscht öffentliches interesse. die nun bekannten details dürfen zitiert werden, es dürfen natürlich auch alle im zusammenhang damit stehenden ungereimtheiten aufgezeigt werden, es darf auch darüber spekuliert werden, was denn die hintergründe für eine ganz offensichtliche schieflage sein könnten.

da gibt es u.a. öffentliche foren, also meinungsplattformen ( = gelebte demokratie), wo sich beitragsschreiberInnen gedanken machen können (umso spekulativer bei diversen skandalen, wo so eine schiefe optik entstanden ist wie z.b. beim ekh-verkauf) - bekanntlich ist meinungsäußerung eine der wichtigsten freiheiten der demokratie. wenn sie personen, die sich in einer meinungsplattform äußern (und nur WEIL sie sich äußern), "beklopft" nennen, dann beleidigen sie ja in wahrheit demokratInnen. denn sonst schreiben sie ja nichts zum thema. sie haben kein argument für ihre feststellung "ihr habts echt olle an klopfer". für sie scheint es in ordnung zu sein, daß die kpö ein haus mitten in wien offiziell beinahe verschenkt (an ihre politischen gegner) und damit nicht nur politische strukturen zerschlägt, sondern konkret menschen obdachlos macht. über eine höchst dubiose sache zu spekulieren, noch dazu, wo es nicht viele möglichkeiten gibt, warum im kaufvertrag eines durchaus wertvollen objekts so ein lächerlicher kaufpreis steht, ist nicht bekopft, sondern notwendig.

was ist denn üblich im immobiliengewerbe - die einen sind korrekt, da haben die käuferInnen auch kein schwarzgeld in reserve, da wird ein objekt über banken finanziert (das objekt ist wertgeschätzt) und alles scheint auf, wird versteuert usw.
die anderen - und das ist durchaus die dunkle praxis - bedienen sich folgender möglichkeiten:
a) ein kaufbetrag wird festgeschrieben (der auch versteuert wird) und ein teil wird schwarz bezahlt.
b) ein treuhänder kauft pro forma das haus zu einem möglichst geringen preis, und das objekt bleibt - für niemand erkennbar - im besitz des ehschonbesitzers. nur das finanzamt weiß bescheid.

die finanz"experten" der kpö haben es sich selber zuzuschreiben, daß wilde spekulationen entstehen. allein in den letzten jahren wurden nachweislich mega-geschäfte abgewickelt, und trotzdem sei die partei pleite. der letzte deal mit dem ekh ist mehr als seltsam. und was ist denn die aufgabe der herren verwalter über das vermögen für den arbeiterInnenkampf? ihre eigene basis und darüber hinaus alljene, die das betroffen macht, haben nicht nur das recht, sondern geradezu die moralische verpflichtung, dieser unappetitlichen sache auf den grund zu gehen!
Usual Suspect / 26.11.2004 22:41
An Klopfer
haben wohl eher die Kameraden in der KPÖ, falls sies anders gemacht haben. Dann habens nämlich die Faschos zum Sozialpreis gesponsert. Aber des is da wuascht, Oida, oder?
öffentliches interesse / 27.11.2004 10:30
Re: An Klopfer
die aussage des "oiden" ist eh sonnenklar. ihm geht´s um beschimpfung in richtung freie meinungsäußerung zum thema baierianerInnen. baiers werden schon von intelligente freundInnen, verteidigt...:-)))
DDr. Walter Walther, Sachwalter von Zimmerdichter / 26.11.2004 11:12
Diese Aufregungen
wirken sich enorm geschäftsschädigend auf meinen Betrieb aus. Jeder zweite Geschäftspartner fragt mich, ob ich mit dem "berüchtigten Walter aus Wien" verwandt oder verschwägert sei.
Wenn das so weitergeht, werde ich eine Namensänderung beantragen müssen - Rechnung geht an die Drechslergasse.
Mit mir nicht, meine Herren!
Kalter Schraier / 26.11.2004 11:35
Re: Diese Aufregungen
Uns gehts ebenso:
Seit dieser Walter Baier mit seinen Komanen VEGA und Machovetz in den Medien herumgeistert kriegen wir dauernd Anrufe ob wir nicht ihrendwelche Schwiegermutterwohnung bestandsfrei machen könnten und ob wir nicht irgendeinen RFJ unterstützen wollten.

Erschüttert Eucher
Kalter Schraier
VEGA (VeganeEmanzen-GrüneAlternative)
Wichi Traber / 26.11.2004 12:05
Meinem Rennstall geht es seit den Raketaaufdeckerein
halbwegs dreckig! Ich fordere Satisfaktion!
Sachwalter von Zimmerdichter, z.Zt. St. Moritz / 26.11.2004 12:15
Bezüglich Satisfaktion
sollten Sie sich an die Kameraden Steixner oder Strache wenden. Das ist denen ihre Baustelle.
kampf ums alleinige walterwort / 26.11.2004 15:48

jo, friha, des woaran hoid no zeitn!
oba heit...
zuwas hamma denn alle diese freiheiten, diese deppatn! doch nur, damit leut, die am hebel sitzen, nicht widerspruchslos meinung machen können. des warad hoid schen, waunna a walta ungestöad bestimmen könnt, was sache sei. dann hätt er neben
macht über eine partei
macht über die finanzen
kommunismushoheit
macht über"die" linke, wenn´s oft genug behauptet wird
macht über parteimitglieder und alle, die zur partei was sagen
macht über den parteitag
macht über kritikerInnen drinnen und draußen...
hätt er also neben dieser uneingeschränkten macht auch noch die alleinige macht der berichterstattung. und kein wörtlein über das walterwort hinaus! zum beispiel ein text, den walter nicht selbst, sondern jemand anderer geschrieben hat - da wäre der oder die autorIn sofort ein jura-soyfer-schicksal! satire oda goa aktionismus tätaten natiali...ois des, wos so a beleidigta heascha wü...
ob heitzutog... do gibt´s eha des heaschaschicksoi...
Walter Baier / 26.11.2004 10:57
Die Faschistuide
Zieht aus, verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Lungern zwingt!
Die VEGA wie Glut im Kraterherde
nun mit Recht zum Queerbeisl dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Besetzern!
Heer der Exikutive, wache auf!
Ein besetztes Haus ertrag ich nicht länger,
alles zu räumen, störmt zuhauf.

VEGA, hör die Signale!
Auf, zum letzten Gefecht!
Die VEGA-Filiale
erkämpft das Hausbesitzerrecht!

Es rettet Euch kein hö´hres Wesen,
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun.
Das EKHaus zu erlösen,
das wird bald die VEGA tun!
schönes Wort: des reichen Rechte!
schönes Wort: des armen Pflicht!
Anarchos nennt Euch und Schlechte,
zusehen werden wir da länger nicht!

Vega, hör.....

In Stadt und Land, ihr reichen Leute,
wir sind die stärkste der Partei´n.
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Dieses Haus muss unser sein;
unser Geld sei nicht mehr der Punkis und des mächt´gen Tatblatts Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben, scheint
die Sonn´ohn Unterlass!

VEGA, hör......
anonyma les@ / 26.11.2004 13:56
respekt!
dichten kann er wie ein junger gott, der walter.
supatopcheckerbunny / 29.11.2004 18:39
Re: respekt!
ein zwei bis dreijähriger
Johann Ewald St. / 26.11.2004 19:54
Diese Hymne
kommt mir auch irgendwie bekannt vor. Obwohl sie meines Wissens nicht zum Standardrepertoire unserer Akademischen Sängerschaft "Skalden", Defreggerstraße 42, im Hinterhof, 6020 Innsbruck, gehört.
FK / 26.11.2004 12:10
die WEGA
hat sinnigerweise freizeit-t-shirts, auf denen zu lesen steht: "WEGA - wir machen auch Hausbesuche".
FK / 26.11.2004 12:10
die WEGA
hat sinnigerweise freizeit-t-shirts, auf denen zu lesen steht: "WEGA - wir machen auch Hausbesuche".
anonyma les@ / 26.11.2004 11:26
"VEGA"
kommt nicht von vegan, sondern von "Wiener Einsatzgruppe der Alarmabteilung" und schreibt sich deswegen mit W. Wie Walter.
anonyma les@ / 26.11.2004 11:39
Re: "VEGA"
vielleicht ins es die internationale Bezeichnung ViennaErasersGroupAustria
anonyma les@ / 26.11.2004 11:05
Re: Die Faschistuide
das ist die nationale, gell?
hompätsch der K(einekonditorei)P(artei) / 26.11.2004 10:16

aufstand der bäckerInnen ist nun öffentlich - damit ist auch öffentlich, dass die KPÖ keine konditorei ist.
öffentlich ist auch, daß millionen euro abgängig sind - damit ist öffentlich, daß die KPÖ keine millionen hat.
Clautschi / 26.11.2004 10:30
Re:
öffentlich ist auch das ICH wieder nicht erwähnt worden bin.
redaktionsfaktotum / 26.11.2004 13:19
Re: Re:
schicken's halt ein foto. dann leiere ich beim kollegen FK eine zünftige homestory an.
ich, hompätsch, gebe mir eine watsche / 26.11.2004 10:47
da ich mich selbst nicht erwähnt habe
außerdem bin ich gar keine hompätsch, sondern ein um 12 uhr mitternacht tanzendes gespenst.
D.Z. / 26.11.2004 16:19
bist ruhig, hompätsch
du mochst des, wos i sog! und hassen tuast imma no K anaaußaI&walte&michi&undapoa P arieren. es darf rechts neben der kpö nichts geben!
anonyma les@ / 25.11.2004 20:42

was?
[(0)]* / 25.11.2004 20:07
wozu?
anonyma les@ / 25.11.2004 18:34
komisch,
der walter-fanclub ist so still heute :)))
sehr laut fassungslos / 26.11.2004 09:42

ich bin wieder einmal fassungslos! das soll auch noch solidarisch sein? dann werden wir eben klein, aber fein und allein, und ihr werdets schon sehen, wo ihr bleibts!
d.z. (die zachen)
FK / 26.11.2004 11:39
"klein" und isoliert, vor allem aber "fein",
weil dann wieder jedes mitglied angestellt sein wird, gell?
parteimitglied seit 1921 / 26.11.2004 10:37
solidarisch?
mit der Baier-Graber-Gang?
sonst noch was? mit denen ist nicht einmal die eigene basis solidarisch.
(s) lf (sprachrohr von lf-original) / 26.11.2004 11:02
die zachen werden ihnan, sie zeitzeuge, noch die wadeln virerichtn
holen sie sich in der drechslergasse die zeitzeugen-position ab, als grundlage, ned woa!
parteimitglied seit 1921 / 26.11.2004 11:23
klar doch.
ich schwöre: wenn mir etwas furcht einflößt, dann dieses unheimlich martialisch-militante trio Baier-Graber-Zach. und dann noch dieser titan von anwalt dazu! da muss ich mir im konfliktfall einen arm auf den rücken binden lassen, sonst könnten die sich weh tun.
obwohl: richtig gemeingefährlich sind die ja nicht im nahkampf, sondern wenn sie geschäftlich oder strategisch zu denken vorgeben.
(s) lf (sprachrohr von lf-original) / 26.11.2004 16:24
wien darf nicht ottakring werden!
ottakring darf nicht chicago werden!
WB / 26.11.2004 19:56
Eher umgekehrt!
Bedenken Sie, was es für den Weltfrieden bedeuten könnte, wenn Chicago Ottakring würde! Da wäre meine Partei endgültig am Ende!
xy / 25.11.2004 12:27
allein wenn man sich das alles vorstellt!!!!
eigentlich herrlich :)))))))) die bürokollegin hat sich zuerst gewundert, was daran so witzig sein sollte völlig bescheuerte daten in eine exceldatei eine zu klopfen, ich glaub jetzt grinst sie selbst schon.
yx / 25.11.2004 12:29
;-)
aus ungefähr vier metern entfernung ;-)
anonyma les@ / 25.11.2004 11:29
das ist das spaßigste seit langem :-)))
immer nur weiter so!
(s) lf (sprachrohr von lf-original) / 26.11.2004 16:39
Re: das ist das spaßigste seit langem :-)))
lachen aufkosten des großen vorsitzenden ist keine erfindung der raketa-gemeinde, sondern ein angriff auf die politische handlungsfähigkeit des ausgelachten! seit jahren versuchen verschiedene splittergruppen den vorsitzenden durch eigenmächtiges lachen und denken vom arbeiten abzuhalten! er hätte arbeiten wollen, hätte er können. er will nichts anderes als in ruhe den vorsitz führen! sein hofstaat will nichts anderes als dem lachen einen riegel vorschieben! hören sie freiwillig auf zu lachen, damit der vorsitzende eine gütige lösung anstreben kann! vergleichsvorschlag: sie verzichten auf das lachen, und der vorsitzende wird das lachen nicht verbieten.
sagen sie hinterher nicht, wir hätten nicht verhandelt!
echte Emma Maier / 26.11.2004 16:47
sie falsches lf!
lf schreibt sich ohne (s) und "sprachrohr"!
(s) lf (sprachrohr von lf-original) / 26.11.2004 16:54
zerstören sie nicht das sprachrohr!
es muß wie ein strohhalm und jeweils 5cm über dem morast herausragen! bei dieser aktion müssen sie nicht auf anweisungen aus der seitengasse von der hütteldorferstraße warten!
echte Emma Maier / 26.11.2004 17:02
da rackere ic h mich ab
und dann das! wenn der vorsitzende doubles einsetzt, ist er womöglich selbst schon längst im exil, und wir sind die watschenmänner und -frauen.
(s) lf (sprachrohr von lf-original) / 26.11.2004 17:04
da es nur einen erleuchteten gibt
kann dieser natürlich nicht selbst die wange hinhalten!
Johann Ewald St. / 26.11.2004 18:40
Soll er doch hinhalten!
Das verleiht ihm ein mit seinem Kameraden Machowetz und dessen Entourage kompatibles Aussehen!
Komitee zur Gesichtswahrung / 27.11.2004 10:36
wangen so weich wie ein kinderpopscherl
das bürschchen verliert ja schon beim torten die nerven!
Karol Wojtyla / 24.11.2004 22:10
chapeau!
stimmvieh / 24.11.2004 21:09
eine tragödie.
ich hab mein leben lang nichts gegen baier gehabt, einfach weil ich mir auch nichts erwartet habe. und jetzt wird die nächste wahl zu wien zur qual.

die hiesige kpö wird wohl von 0,6 % auf 0,3 % schrumpfen, während die kpler in graz über 20 % jubeln dürfen. ich will gar nicht ans abrunden denken, mir schwant eine saubere 0 für wien!
anonyma les@ / 24.11.2004 21:04
der baier!
hat die torte voll verdient, echt. so ein vollkoffer. er hat es sich immer gerichtet und weiß es sich heute noch zu richten. aber seids lieb, er kann wirklich nicht anders, das ist aber nicht als verteidigung gedacht. lustiger text. sind sie bei der kpö oder bei einer kp (gewesen)?
mfg.
FK / 25.11.2004 08:17
Nein,
ich bin nicht bei der kpö. die können mich nicht einmal ausschließen.
DANKE / 24.11.2004 20:05
F.K., danke für die vorigen recherchen, danke für diesen text!
echt hart / 24.11.2004 19:59

ja, statt dessen muß die clanfrau bitten, als getortet wenigstens erwähnt zu werden!
kurt muss furt / 24.11.2004 19:53
danke, danke, danke, *zerkugel*
brennnessel / 24.11.2004 19:59
Re: danke, danke, danke, *zerkugel*
:-)))))))))))))
genosse / 24.11.2004 19:49

"was wäre wenn". ein königlicher text, ich schätz genosse baier haßt euer magazin immer mehr. :)
brennnessel / 24.11.2004 22:45

wenigstens liest er zur abwechslung was anständiges!
kurt muss furt / 24.11.2004 19:56
wenn wir die elektronische revolution
noch nicht hinter uns hätten, würde so mancher glatt nach "einstampfen" rufen :-)
genosse / 24.11.2004 20:05
Re: wenn wir die elektronische revolution
dann werden sie halt "abdrehen" rufen, nedwoar? ;)
echt hart / 24.11.2004 22:45
Re: Re: wenn wir die elektronische revolution
oder den kulturkampf eröffnen, siehe if
kurt muss furt / 24.11.2004 20:14
wenn der baier einmal am ruder ist ...
... wird raketa nicht mehr viel zu lachen haben!
dr. prunzhirn / 25.11.2004 07:20
Re: wenn der baier einmal am ruder ist ...
dereinst wird man in diesem lande sagen:
"unterm baier hätts des net gebn!"
echt hart / 24.11.2004 23:04
wer will schon einen versager
jetzt wissen ja schon alle, daß er eine partei politisch, strukturell und finanziell runtergwirtschaftet hat. die von ihm verursachte verrohung und die internen wickeln, aufstände usw. werfen auch kein gutes licht auf ihn - er ist alles andere als integer und alles andere als eine integrative figur. von führungsqualitäten, wie sie ja überall anders gewünscht werden, ganz zu schweigen. mit seinen qualifikationen kann er gerade dort macht an sich reißen, wo alle schön brav und jahrelang den mund halten oder sich vielleicht sogar kaufen lassen. aber sogar da kommt der tag...
anonyma les@ / 24.11.2004 20:51
Re: wenn der baier einmal am ruder ist ...
sie machen witze! erst wenn baier das ruder in der hand haben würde, dann würde es wirklich spaßig werden (achtung: unmöglichkeitsform).
loub / 24.11.2004 20:18
Re: wenn der baier einmal am ruder ist ...
machts euch nur lustig über die kleinen und schwachen!
FK / 24.11.2004 20:17
nun gut,
das muss ich riskieren.
Redakteur No. 12 / 24.11.2004 20:24
Sie haben leicht lachen,
Kollege Koritschoner! ;-)
FK / 24.11.2004 21:09
Sie haben leicht zittern,
Kollege No 12!
Redakteur No. 12 / 24.11.2004 23:36
Re: Sie haben leicht zittern,
Kommen sie, Koritschoner, fürchten wir uns doch gemeinsam bei einem Seiterl vor Baier's Rache (ihnen zuliebe habe ich sogar eine apostrophische Katastrophe eingebaut, wenn das kein Angebot ist!).
echt hart / 24.11.2004 22:39
FK, hut ab!
die nestbeschmutzer waren in österreich ja schon immer eine qual:-)) aber in ein paar jahren... damit ich das gleich hier festhalte: von mir kriegen sie jetzt schon den nobelpreis! ihre recherchen sind wirklich wichtig! und danke auch für diese köstliche story!
linkslinker vernaderant aus der nobelpreisjury / 24.11.2004 22:44
soll sein, meine stimme hat er auch
brennnessel / 24.11.2004 22:49
Re: soll sein, meine stimme hat er auch
wir feiern ihn jedenfalls hier und jetzt und bei gelegenheit mach ma a festl! es kann nie genug festln geben!
und: FK schreibe ich jetzt und "G" in meinen kalender (guter typ)
:-)))) / 24.11.2004 23:10
wir haben unsere lieder und FKs
während die schrecklich nette familie sich gegenseitig demoralisiert und einen mist nach dem anderen baut!
KB / 24.11.2004 18:56
Leider brachten wir es nur unters Volk
gelesen hats dann wiedermal keiner
parteimitglied seit 1921 / 24.11.2004 19:04
Re: Leider brachten wir es nur unters Volk
ich schon!
Fan / 24.11.2004 22:44

und viele andere auch!
zeig mir deine freundInnen... ja, walter hat keinen FK in seinem team! so ein zufall:-))))
omigrant / 24.11.2004 18:03
franz
bist du spindoktor? dein wissen koennte die spoe gebrauchen.
genosse / 24.11.2004 20:04
ich schätz die spö braucht was ganz anderes.
nicht dass sie nicht extrem viel mit einem beschlagenen menschen anfangen könnten (ihn auch brauchen könnten), aber dazu müssten sie auch einmal überlegen, woher sie kommen und was sie früher einmal repräsentiert haben. die heutige sp in österreich ist einer der übleren in europa. komplett zu vergessen, diese typen.
brennnessel / 24.11.2004 22:54

früher hätt ich noch gesagt: reingehen und verändern. heute bin ich für widerstand von außen und flucht vor gremien. dort oder da, wenn wo ein gutes projekt läuft mitmachen, und sich nicht vereinnahmen lassen.
das schlimmste ist nachsicht mit der "familie" haben.
FK / 24.11.2004 19:52
spin-doctor?
niemals. ich will sand, und nicht öl im getriebe der macht sein.
omigrant / 24.11.2004 19:57
Re: spin-doctor?
Hoffentlich türmt der Sturm den Sand zu Dünen auf.
hp / 24.11.2004 23:07

ja, das werden noch zeiten! ein bissl träumen tut echt gut!
ostende / 24.11.2004 17:41
dann müsste aber der titel des lides auch geändert werden.
"der arbeiter von wien" ;)
ostende / 24.11.2004 17:49
Re: dann müsste aber der titel des lides auch geändert werden.
er ist das bauvolk der kommenden welt.
er ist der sämann, die saat und das feld.
er ist der schnitter der kommenden maht.
er ist die zukunft und er ist die tat.

so flieg du flammender, du roter walter,
hinauf den wege, zu ew'gem ruhm,
er ist der zukunft getreuer kämpfer, er ist der arbeiter von wien.
kurt muss furt / 24.11.2004 19:48
:-)))))))))))))))))
und "diejenigen" mit dem nassen fetzen davon / 24.11.2004 23:16
jagen
wie lange besetzten die noch die drechslergasse, um die kargen reste auch noch kaputtzuschlagen!
FK / 24.11.2004 23:56
eins
steht rein arithmetisch fest: "karg" können die "reste" nicht sein.

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