Last Posts
Archiv
Suche
newsletter
gamez
best linx
im laden
sitemap
Randomizer
Vot@world
14.gif
35 les@s online
 raketa politix ekh-affäre
 


Artikel einsenden
Voten
spaßig
informativ
kreativ
posts!
sexy
absurd
grottenschlecht
grauslig

   Klick the Stars!!
    (max. 3 Votes)

Mein Gott, Walter!
24.10 2004
Sonntag, 15:01
Baier-Presseerklärungen: Geständnis und/oder Offenbarungseid
KPÖ-Konkursverwalter Baier lässt in Sachen Verramschung des EKH Presseerklärungen und Postings veröffentlichen, die einem Geständnis und/oder Offenbarungseid gleichkommen.
Aber weil sie’s partout wissen wollen, kommen jetzt ein paar Ergänzungen zu mäßig zachen Fragen: Wie deppat und windelweich das Baier-Kombinat dementiert. Wieso das KPÖ-Dementi vom 23.10. einer gefährlichen Drohung gleich kommt. Warum Zufälle oft Zusammenhänge sind, von denen einzig die derzeitige KPÖ-Führung meinen kann, dass sie nicht auffliegen werden.






Langsam wird’s witzig. Und irgendwie auch märchenhaft. Weil die zwei gestern von der KPÖ-Führung vom Stapel gelassenen, windelweichen Presseerklärungen (zu finden unter www.kpoe.at) eh schon Bände sprechen. Auch wenn die Prosa aus dieser Ecke extrem mühsam ist: Ich muss zu meinem höchsten Bedauern androhen, daraus in extenso zitieren zu müssen. Da kommen dann halt leider unweigerlich Absätze wie der Folgende:

Zur vorgebrachten Behauptung, dass Herr Machowetz - ein Vertreter der Käufer des Hauses in der Wielandgasse - einschlägige Kontakte zur extremen Rechten habe, sagt Baier: "Im Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus (Auflage 1993) ist zu Herrn Machowetz kein Eintrag zu finden. Und auf Quellen der Staatspolizei haben wir von der KPÖ keinen Zugriff.“

Wenn ich diese Passage positiv interpretiere, dann ist für Herrn Baier nur Rechtsextremist, wer namentlich im Handbuch des DÖW aufscheint. So gesehen: die Antifa hat gesiegt, auf allen Linien. Rechtsextremismus in Österreich, das sind ja eh nur mehr die paar hundert Typen, die im DÖW-Handbuch namentlich erwähnt werden. So kann es ja wohl nicht sein. Weil sich – Umkehrschluss á la Baier/Graber - aus dem Nichtvorhandensein einer Erwähnung im DÖW Handbuch ja auch noch nicht linear auf lupenrein demokratische Gesinnung schließen lässt.

Außerdem – Nachtigall, ick hör dir trapsen – dürfte es sich bei den Käufern (ist schon jemandem aufgefallen, dass von denen auf einmal im Plural die Rede ist?) offenbar um eine Personengruppe handeln, die sogar den Herrn Baier veranlasst hat, sicherheitshalber im DÖW-Handbuch nachzuwassern. Sonst macht der Verweis in dieser Presseaussendung keinen Sinn.




Aber sie können’s auch auf die treuherzige Tour. O-Ton Baier:

Am Freitag Nachmittag erreichte uns die Information, dass der Geschäftsführer jener Firma, die das EKH von der KPÖ gekauft hat, angeblich ein aus den 70er-Jahren notorischer ANR-Aktiver sei. Wir haben uns bemüht, diese Information nachzuprüfen.Was sich ergibt, ist, dass Herr Machowetz jede Verbindung zu oder eine Mitgliedschaft in einer Neonazi-Gruppe bestreitet.

Tolle Recherche, Jungs! Die alte Dialektik These-Antithese-Synthese löst sich auf in Anruf-Dementi-Presseaussendung. Aber sei’s drum. Wir nehmen zerknirscht zur Kenntnis, dass ein am selben Tag am selben Ort geborener Christian Machowetz die ANR-Unterstützungserklärung zur ÖH-Wahl 1977 unterschrieben hat. Zufälle gibt’s; und zwar meistens dann, wenn Baier/Graber die Finger im Spiel haben. Nicht fokolar, aber klar: parteifeindliche Verschwörung. Und außerdem: wenn es der Genosse Machowetz sogar selber bestreitet…





Gleichermaßen reuig registrieren wir, dass die „Machowetz Security“ mit Rechtsextremismus absolut nix auf dem Hut hat:

Herr Machowetz dementiert auch, Mitglied der FPÖ zu sein, oder ein besonderes (berufliches) Naheverhältnis zu dieser Partei zu haben.

Deswegen hat sie wohl auch den Saalschutz für Mölzers „Zur Zeit“ besorgen dürfen, wie die damals im November 2001 auf der Hübner-Burg Kranichberg ihr legendäres europäisches Faschomeeting mit Vlaams-Blok-de Winter und dem pathologischen Antisemiten Istvan Csurka und ähnlich abendländisch inspirierten Großkotzen durchgezogen haben. Reiner Zufall, dass ausgerechnet der arme Genosse Machowetz, dieser berühmte Philanthrop, damals ran hat müssen. Wo es in Wien eh nur 200 private Security-Klitschen gibt.





Und weil sich die Baier-Clique immer so weinerlich darüber beklagt, dass ihr keine „Quellen“ genannt werden, strapazieren wir jetzt zur Abwechslung mal eine, die sogar der KPÖ-Führung bei Vertragsabschluss vorgelegen haben muss: das Firmenbuch. In selbigem (und als ordentliche Kaufleute haben sich die Genossen das ja sicher angesehen, bevor sie zur Unterschrift schritten) scheint als einer der Geschäftsführer des Machowetz-Konglomerats ein gewisser Walter Jaromin auf. Der 1919 geborene Berufsdetektiv kann auf eine bewegte Vita zurückblicken. In den 70er, 80er Jahren gab es da ein paar ziemlich finstere Affären. Es ging unter anderem darum, dass Jaromin bei der Stapo Akten über linke AktivistInnen abgestaubt und an die ANR weitergegeben haben soll. Küssel bastelte dann „Feindlisten“ draus. War ein ziemlicher Skandal damals. Unter anderem hat sich die alte „Volksstimme“ (Chefredakteur: Michael Graber) jahrelang an dieser Affäre abgearbeitet.

Es gibt keine halbwegs seriöse Abhandlung zum Thema Geheimdienste und Rechtsextremismus in Österreich, in der die Umtriebe des Herrn Jaromin nicht Erwähnung finden. Aber auch der greise Machowetz-Geschäftsführer ist natürlich kein Rechtsextremist. Weil er ja nicht im Handbuch des DÖW steht. Obwohl er schon recht oft bei Wiederbetätigungsprozessen gesichtet wurde. Im Zuschauerraum. Und ein gewisser Peter Pilz u.a. mit Enthüllungen zu dieser Causa berühmt geworden ist. „Staposkandal“ und so. Kingelt’s jetzt? So viel zur Quellenlage. Und zu Leuten, die "Zugriff auf Quellen der Staatspolizei" haben.

Es ließen sich auch noch ein paar andere Szenetypen anführen, die bei Machowetz bzw. Jaromin werk(t)en. Wie z.B. der 1994 wegen Wiederbetätigung zu zwei Jahren Haft verurteilte Küssel-Stellvertreter Gerd Endress. Und der steht im DÖW-Handbuch, Ehrenwort. Ist vermutlich ein Sozialprojekt für gestrauchelte Rechtsextremisten, diese Firma.





Womit wir beim nächsten Punkt wären. In ihrer Erklärung schreibt die KPÖ unter Punkt 4:

Die politische Bedingung, die die KPÖ an den Käufer gestellt hat, lautete: keine Gewaltlösung anzusteuern, sondern in Verhandlungen einzutreten. Deshalb auch die schon erwähnten sechs Monate Übergangsfristen. Der Käufer hat aber von seiner Seite her wiederholt deutlich gemacht, dass er selbst an der Fortsetzung des Hauses als Sozialprojekt interessiert ist und in diese Richtung verhandeln wird.

Das ist aus mehreren Gründen schwer vorstellbar. Kein privater Investor kauft sich eine Bude wie das EKH, um sie dann (zum symbolischen Zins von einem Schilling!) als Sozialprojekt weiter zu führen. Das widerspricht ganz einfach den elementarsten Gesetzen des Kapitalismus. Und das mit dem „Sozialprojekt“ lässt sich auch als gefährliche Drohung lesen: In der rechten Szene gibt es nämlich schon seit Jahren Debatten darüber, dass ein „rechtes EKH“ dringend vonnöten sei, um die herumstreunenden Skinhead- und Fascho-Banden unter einen Hut zu kriegen. Wäre doch nett von der KPÖ-Führung, wenn sie mitteilen könnte, ob in dem famosen Vertrag (der sowieso das Papier nicht wert ist, auf das er geschrieben wurde) mit der Machowetz-Partie ausdrücklich von linken Sozialprojekten die Rede ist. Weil sonst: siehe oben zu Endress.




Es ist jedenfalls schwer vorstellbar, dass die KP-Bonzen das alles nicht überzuckert haben. Wobei zu bedenken ist: der einzige bisher namentlich bekannte EKH-Käufer (die KP spricht in ihrer Aussendung ja im wolkigen Plural von "KäuferN") ist der saubere Herr Machowetz. Die anderen werden wohlweislich geheim gehalten. Mal schauen, was erst rauskommt, wenn die anderen, insbesondere die Financiers, auffliegen.

Ob dieser Baier-Machowetz-Pakt jetzt von KP-Seite her (A) aus purer Blödheit und Geldgier oder (B) Zynismus/Revanchismus und blankem Hass auf die Autonomen oder (C) einer Mischung aus beidem zustande kam, wird sich noch weisen. Wenn's weiter so läuft wie in den hilflosen Dementis von gestern, dann haben sie sich allein schon aus Traditionsbewusstsein für Variante (A) entschieden. Ich für meine Person favorisiere Variante (C). Mit zunehmender Tendenz zu (B). Weil so bescheuert wie unter (A) vorausgesetzt können die eigentlich gar nicht sein. Das wäre dann nämlich ein Fall für die Sachwalterschaft.


Franz Koritschoner





Post Skriptum zu den „Staatspolizeiquellen“


26.10.2004

Weil da von gewisser Seite immer gejammert wird, „keinen Zugang zu Staatspolizeiquellen“ zu haben, wollen wir – auch wenn es sonst nicht unsere Art ist, für Traffic auf der Homepage des Innenministeriums zu sorgen - auf eine öffentlich zugängliche verweisen. Und zwar den „Verfassungsschutzbericht“ 2004. Dort ist zur causa EKH folgendes nachzulesen:

"Die Mitglieder der anarchistisch/autonomen Szene sind unverändert auch im Jahr 2004 als Aktivisten mit einem hohen Gewaltpotenzial anzusehen. Dies ist vor allem im Zusammenhang mit einem möglichen Verkauf des Ernst Kirchweger Hauses zu sehen. Sollte es dazu kommen, wird den anarchistisch/autonomen Gruppen eine über Jahre gewachsene Basis und das Zentrum der Szene entzogen. Es muss davon ausgegangen werden, dass eine friedliche Räumung des Hauses als keine realistische Option anzusehen ist. Vielmehr ist anzunehmen, dass im Zuge einer Zwangsräumung durch die Exekutive eine Solidarisierungswelle auch die anderen Bereiche des linksextremen Spektrums erfassen und zu einer allgemeinen Erhöhung der Gewaltbereitschaft führen würde….
…. Es muss davon ausgegangen werden, dass bei einer eventuellen Eskalation der Situation rund um das Ernst Kirchweger Haus eine Mobilisierung dieser Gruppe höchst wahrscheinlich ist und diese in der Konfrontation mit der Exekutive eine der militantesten Widerstandsgruppen darstellen wird."
(Verfassungsschutzbericht 2004, pdf, p52f)

Vor einer Woche noch hätte ich diese Passage für allgemeine Bullenfolklore gehalten. Ein wolkig formulierter Generalverdacht. Nicht mehr ganz so sicher bin ich mir diesbezüglich, seit ich in den Verfassungsschutzberichten der Jahre zuvor gestöbert habe. Dort kommt das EKH nämlich entweder überhaupt nicht oder in Zusammenhang mit Ebergassing u.ä. vor. Erst im neuesten Text aus dem Strasser-Ressort wird wiederholt auf das EKH als „Gefahrenquelle“ im Falle eines Verkaufs hingewiesen.

Und seit ein paar Tagen wissen wir ja, dass die im Verfassungsschutzbericht prognostizierte Entwicklung nicht nur eine Alkfantasie paranoider Staatsschützer-Hirne ist.

Aber diese Stapoquelle kennt die Baier-KP sicher auch nicht. Seine neuen Geschäftspartner kommen darin jedenfalls (noch) nicht vor. Und seine Partei übrigens auch nicht. Nicht einmal ein Bildl vom Vorsitzenden ist drin. So viel zur Politik einer KPÖ, die es nicht einmal mehr schafft, aus eigener Kraft in den Verfassungssschutzbericht zu gelangen.

F. K.





Den ersten Teil zum Thema "An wen wurde das EKH tatsächlich verkauft?" lesen Sie hier: Wem gehört das EKH?
Dieser Raketa-Beitrag ist mir was wert: [?]
10581 Hits

Bookmarken bei Eintragen bei scoop.at Eintragen bei Webnews  Eintragen bei Yigg Eintragen bei Digg Eintragen bei Mr. Wong Eintragen bei Oneview  Eintragen bei Linkarena Eintragen bei Del.icio.us Eintragen bei StumbleUpon

Artikel versenden
Login   

Abendroter / 04.11.2004 16:33
man gebe sich diese übersetzung dieses artikels:
http://216.239.39.104/translate_c?hl=en&sl=de&u=http://raketa.at/raketa.php%3Fid%3D3715%26rid%3D13&prev=/search%3Fq%3Dmein%2Bgott%2Bwalter%26hl%3Den%26lr%3D%26ie%3DUTF-8
Johann Ewald St. / 05.11.2004 13:16
Yes,
and now there may still one say, that the english course of our by all sides beloved Peopeling Attorney has not fruited!
FK / 29.10.2004 18:28
Neuestes Baier-/Zach-Statement
unter
http://www.ots.at/meldung.php?schluessel=OTS_20041029_OTS0263&ch=politik

Echt erhellend!
FK / 29.10.2004 11:23
Zur Quellenlage
bezüglich Machowetz findet sich Erhellendes unter http://raw.at/texte/sonstiges/ekhbleibt4.htm.
Dies nur als Illustration zu den laut Baier, Zach & Kumpanei "unbewiesenen Behauptungen".
weissmannicht / 27.10.2004 11:17
wenn ich mir was wünschen dürfte
wär's ein erhellender "koritschoner"-kommentar zum falter-artikel. ist wobes teil des rechten netzwerks? raffinierte tarnung? auch reingefallen? klär auf, genosse!
anonyma les@ / 27.10.2004 16:05
frech
auch noch!
so sind sie / 27.10.2004 16:09
lass sie
beim untergehen wird oft herumgeplanscht. wird wenigstens die schminke runtergewaschen!
anonyma les@ / 27.10.2004 12:09
du produzierst nur weitere fallbeispiele
was willst du sagen, spuk´s aus! warum nicht gleich "lieben sie pressefreiheit oder koritschoner..."
publizistischer abwehrkampf?
ja, ja, die sprachlichen ebenen ("genosse")...

verharmlosung, relativierung, aufrechnung, abschieben der verantwortung...
??? / 27.10.2004 11:55
ans christkind schreiben, wäre ein tipp
warum weiß bloß wobes nichts von weissmannichts wünschen!
z z z / 27.10.2004 16:13
da werden noch dankschriften folgen
wobes wird weissmannicht an die brust drücken und den ersten preis für mitmenschlichkeit verleihen! ich sag´s ja immer - man/frau muß sich die freunde genau aussuchen und immer selbst das wort ergreifen bevor es die falschen tun.
weissmannicht / 27.10.2004 12:47
Re: ans christkind schreiben, wäre ein tipp
weiss wobes wirklich nichts vom wörtlichen zitat ihres geschäftsführers im falter? das wird ja immer bunter! jetzt werden schon zitate frei erfunden von den helfershelferinnen des finsteren walter!
xy / 27.10.2004 16:16
ganz schön lästig
sag, warum fragst du wobes nicht selbst?
lebensberatung / 27.10.2004 16:06
nur keine panik auf der titanic
bitte lerne den falter auswendig, aber nerve nicht wie ein pizzelkind.
??? / 27.10.2004 15:51
für wen setzt du dich denn so mächtig ein?
hauptsache du weißt selbst, welche rolle du spielst.
kannst du nicht erwarten, daß die leute den artikel lesen, den du so auffallend bewirbst? schreibst du dir auch schon selber die baierkritik, damit du dich über dich selber empören kannst? "finsterer walter", "nein, frechheit, ganz lieber walter!" nimm baldrian!
FK / 27.10.2004 13:33
Moment mal!
Wenn das mit der "wobes" wahr wäre:
- wieso hat die KPÖ das dann nicht gleich gesagt, sondern sich hinter Machowetz verschanzt?
- bzw., was angesichts der Sperkulationshausse dort im Grätzl, auch ökonomisch viel mehr Sinn machen würde, das Objekt nicht gleich direkt an die "wobes" verpachtet?
(Abgesehen davon, dass das auch nichts an der politischen Einordnung der Käufergruppe ändert.)
weissmannicht / 27.10.2004 16:09
Re: Moment mal!
na ja, die kp hat doch von anfang an gesagt, es soll keine räumung, sondern ein sozialprojekt geben. das wäre dann also wobes. keine ahnung, warum sie die nicht gleich genannt haben; aber vielleicht waren sie ja auch wirklich nicht darauf gefasst, was ihnen da alles zugetraut wird. jedenfalls: wenn sich herausstellen sollte, dass baier und graber sehr wohl nach einem käufer gesucht haben, der ihnen das haus mitsamt dem verein für gegenkultur abnimmt, schauen diejenigen, die sie als depperte nazibediener hingestellt haben, etwas alt aus.
warum sie es nicht gleich an die verpachtet haben? mal raten: weil ein verkauf schneller mehr geld bringt? weil sie die bruchbude nicht selber noch sanieren (siehe jahrelange baupolizei-wickel) wollten?
für die leute im ekh ist jedenfalls zu hoffen, dass das stimmt, und nicht die allerdings deutlich spektakulärere braunes-haus-theorie.
weissmenschschon / 27.10.2004 19:08
entlarvend
"irgendwer, der ihnen das haus mitsamt der.. abnimmt"

"weil ein verkauf auf die schnelle mehr geld bringt"

"die bruchbude nicht auch noch selber sanieren"


für die leute im haus ist zu hoffen, dass WAS nicht stimmt? dass sie und die "bruchbude" schnell zu geld gemacht werden sollten?
langsam bös / 27.10.2004 18:22
Re: Re: Moment mal!
wo ist der vertrag? eine ablichtung bitte! wo steht das im vertrag? "es soll geben" ist gar nix! wo gibt es schwarz auf weiß, notariell gesichert, also wo sind die unterlagen?
FK / 27.10.2004 18:11
Wenn
das Motiv unter der Rubrik "weil ein verkauf schneller mehr geld bringt?" zu suchen ist, dann wird diese Affäre noch viel brisanter. Weil dann sind bei der EKH-Transaktion - nur um des schnellen Euro willen - zig Millionen in den Sand gesetzt worden.
zur letzten ruhe / 27.10.2004 16:24
Re: Re: Moment mal!
oh, ein baiersprachrohr, beschwichtigungskommando, schuldumkehr! ein rat: noch nie was von selbstkritik gehört?
eine frage: tut es gut, mitglied der garde für vorsitzenden-weißwäscherei zu sein?

so viele schweinerein hätte sich die menschheit erspart, wenn da nicht immer welche gewesen wären, die solchen trupps angehört hätten.
weissmannicht / 27.10.2004 17:22
Re: Re: Re: Moment mal!
ist schon gut,
bin schon wieder weg. ich komm mir hier eh vor wie auf einer fp-seite für den etwas gehobenen iq: alle haben die gleiche meinung (zu haben), auf abweichendes wird so hart und tief wie möglich gekontert, unterstellungen ersetzen argumente, und die ressentiments sind gewissheiten, ewige. stimmt nicht ganz: ein haucherl lustiger ist es schon als bei den rechten, wenn auch eher die holzhackervariante von humor, mit reichlich schenkelgeklatsch. baba, und noch viel vergnügen
anonyma les@ / 27.10.2004 21:39
damit,
wie es in fp-kreisen zugeht, dürftest dich mittlerweile ja bestens auskennen. sind auch nur menschen. waren bei den verhandlungen sehr nett. so menschlich. wie zum beispiel der machowetz. nur, dass uns der von der stapo nicht an seine quellen geführt hat, das schmerzt im nachhinein.
oder was?
dr. suppe / 27.10.2004 19:19

danke weissmannicht, endlich verstärkung. bitte lesen sie meinen brief bei benitas entbrustung nach!
oje / 27.10.2004 18:30

jetzt, wo wir so nah am sozialwalter gewesen wären .-))
sag: wo ist denn der vertraglich gesicherte beweis für deine beteuerungen? habts den auch schon verschlampt?
FK / 27.10.2004 16:43
Nur die Ruhe!
Erstens ändert das "wobes"-Mysterium (noch einmal: so es wahr wäre) nichts am politischen Hintergrund der EKH-Käufer.
Zweitens hätte die KPÖ alle Zeit der Welt gehabt, das Wunder mit dem geläuterten kapitalistischen Wohltäter bei Zeiten zu offenbaren.
Drittens ändert das absolut nichts am spekulativen Charakter des EKH-Verkaufs.
Viertens bleibt die Forderung aufrecht: Offenlegung sämtlicher Verträge plus Zusatzklauseln plus Nebenabsprachen! Darunter wird sich die Sache nicht regeln lassen.
anonyma les@ / 27.10.2004 17:34
austeilen können sie,
einstecken offenbar nur die kohle.
anonyma les@ / 27.10.2004 16:18
mir
kommen die tränen.
walli / 27.10.2004 16:37
baier hat schon immer gesagt...
mia samma ja alles echt sowas von ganz dumme depperln! natüüüüüüürlich hat baier TROTZ verkauf die allerbeste absicht und die weitreichendste entscheidungsgewalt. jetzt und zukunft amen. er hat nur verkauft, um noch mehr gutes tun zu können. er hat das ekh verkauft, damit er endlich in die lage kommt, das ekh zu lieben und sich für die initiativen aufzuopfern! baier ist die personifizierte güte! da haben schon so viele leute allein deshalb gesündigt, weil sie an baiers unfehlbarkeit zweifelten!
gibt es überhaupt so viele beichtstühle und rosenkränze, um das alles wieder gutzumachen?
leo / 27.10.2004 16:03
ablenken, vertuschen, die betroffenen ignorieren
ach was! dieses verwirrspielchen sind primitiv! baierianer/innen versuchen aus allem kapital für sich herauszuschlagen. das sind ablenkungsmanöver. egal was sie noch treiben werden. wer interessiert sich schon für die "guten taten" des walters aus den medien. hier wird ja geradezu vorwurfsvoll angeprangert, daß im falter was zu lesen sei! ist doch widerwärtig!
anonyma les@ / 27.10.2004 10:36
http://www.bmi.gv.at/staatsschutz/
anonyma les@ / 27.10.2004 10:37
Re: http://www.bmi.gv.at/staatsschutz/
ist sehr interessant zu lesen. tatsächlich auffällig, dass die gewaltbereitschaft des ekh und seines umfeldes so sehr und so oft betont wird.
kanne / 27.10.2004 10:16
im magnetschatten WELCHER macht spielt sich das ab?
danke für die info "verfassungsschutzbericht 2004"!

baier stellt sich unwissend und naiv. sein stab ist womöglich selbst weit dünkler. ist da nicht mehr als ein kleiner kp-diktator plus clique aus hörigkeit?

liebe ekh-initiativen,
sie wollen euch in ihre ecke treiben, wo sie euch abpassen und in der hand haben. aber ihr seid die kreativen! nicht gewaltbereit, sondern ideengewaltig!
Redakteur No. 12 / 26.10.2004 10:26
Felix Schoitl zitiert Lenin:
"In den Fragen der Kultur gibt es nichts Schädlicheres als Hast und Fixigkeit. Das sollten sich viele unserer jungen Literaten und Kommunisten ordentlich hinter die Ohren schreiben."

W.I. Lenin
"Lieber weniger, aber besser"
Prawda Nr. 49 vom 4.3.1923
parteitheoretiker / 26.10.2004 13:07
und
wer ist jetzt dieser Lenin? ein fokolarer bischof aus der hinteren mongolei? oder was?
Lenin / 28.10.2004 02:37
Marxismus-Schoitlismus?
Nie gehört!
Gerhard W. Loub / 25.10.2004 21:11
Mir fehlen die Worte
Ich bin entsetzt. Jetzt ist es heraus, Stalin lebt mitten unter uns. Raketa ist Stalin. Ich fass es nicht.
anonyma les@ / 25.10.2004 21:24
schäbiger versicherungsbetrüger!
dr. hp / 25.10.2004 23:31
mir fehlen die versicherungen!
raketa ist direkt unter uns!
reformwalter / 25.10.2004 17:18
alles wird gut und meine handschrift tragen
ich verspreche: mein einsatz ist jedes gebäudeopfer wert. und ich lade sie ein, meinen schreibtisch zu besichtigen. machen sie sich ein bild, versuchen sie selber die gutachten zu zählen. all das mußten wir zahlen. und lesen sie bitte, was ich schon immer geschrieben habe. lesen sie aus den köpfen der besten. aus dem osten im westen.

ich bin meiner zeit voraus und werde spät übersetzt. jetzt. im moment der großen kampagne. im moment des durchbruchs. wir sind dabei, ich bin bei mir selbst und schreibe geschichte (ichgedichte).

die zeremonie kann beginnen. jubel. ich, das riesige ich an der wand, ich, ich trete mir auf den fuß, ich bin überall, ich bin mir selbst zu hoch, zu tief, so ich, so ich auch. mein ichbad, mein ich im glück, mein lieblingsfingernagel, du ausgedrehte lippe, du gübchen (sei bereit). steh auf, haarwirbel, ein V sei, fußstand V mit durchgestreckten knien.
(lasset uns... singen, wir haben immer die schönsten lieder gehabt. das schönste für das schöne, schön im chor)
Leon Cavallo / 25.10.2004 18:21
geh, Walter, sag,
bist du eigentlich in rom beim elp-treffen oder obwaltest du hier in der heimat über die geschicke des proletariats?
ich frage nur, weil es da eine anfrage von ein paar ganz, ganz lieben und kultivierten leuten aus rom gibt (Fausto kennt sie recht gut), die dich unbedingt kennenlernen wollen, um dir für deinen bahnbrechenden beitrag zum aufbau der kommunistischen bewegung persönlich dank abzustatten.
anonyma les@ / 25.10.2004 18:41
Re: geh, Walter, sag,
in zeiten, wo bereits menschenrechtlerInnen mit dem einsperren bedroht werden (strasser gegen rechtsanwälte georg bürstmayr und nadja lorenz, letztere ja eh nur präsidentin der sos-menschenrechte...) wird sich alles, was auch nur igend einen anstand hat, auf baier freuen...
Leon Cavallo / 25.10.2004 18:54
ja,
hab's soeben gelesen und wollte grad reinposten: Böhmdorfer fordert's, und der Strasser betreibt's eh schon seit monaten. und der vorsitzende der kommunistischen partei verkloppt ein polittisch hochsensibles politisches objekt genau im schnittpunkt antifaschismus-migration-widerstand um n'äppel und n'ei an schwerstens vorbelastete rechte obskuranten, ohne auch nur im dokumentationsarchiv oder bei einer auskunftei oder im eigenen parteiarchiv nachgefragt zu haben, mit wem er es zu tun hat.
kein wunder, dass die da oben sich eine menschenrechtswidrigkeit nach der anderen leisten können. bei solchen waschlappen als obermacker der (mitglieder)stärksten linken organisation!!
fragensteller / 26.10.2004 07:18
parteiarchiv?
moment, da war doch was mit diesem archiv... hat baier nicht vor einigen monaten den oberarchivar ausgesperrt? und war es nicht wendt, der diesen archivar dann auch noch aus der partei ausschliessen wollte? und war genau dieser archivar non grata nicht jahrelang mit forschungsarbeiten zum thema faschismus beschäftigt?
manche dinge könnten jetzt doch einen sinn ergeben...
erzählen sie weiter. / 26.10.2004 09:49
das klingt interessant.
anonyma les@ / 25.10.2004 19:06
Re: ja,
genau so ist es. eine eiernde hosenscheißer-partie ist schon das letzte, aber gier und blödheit dazu, das ist zu viel. abgesehen davon, daß ihnen vollkommen die phantasie für politische handlungsfähigkeit fehlt (sie haben auch alle künstlerInnen, alle kreativen vertrieben), liefern sie die ekhs den extremrechten aus und nehmen von denen geld dafür. tag des kotzens, tag des verzweifelns, tag der niedertracht!
Gerhard W. Loub / 25.10.2004 21:15
Oh Gott. Ich bin umzingelt von Kommunisten.
Wau, wenn ich das auf der näksten JVP Parti erzähl, das glaubt mir keine Sau. Ich schreib das schnell mal in mein Logbuch.
pessimistIn / 25.10.2004 23:33
gott wird dir nicht helfen!
und der kommunismus kommt sowieso nie! wie kann es dann kommunisten geben?
der Kosmoprolet / 25.10.2004 18:29
sagen sie, diese ankündigung des kennenlernen wollens,
das klingt nur zufällig nach einer drohung, oder?
Leon Cavallo / 25.10.2004 18:59
Ich sagte doch: kultivierte
und grundsolide leute. regionaldeputierte und gemeinderäte der rifondazione. uni-professorInnen. linke gewerkschaftlerInnen.
antifaschistInnen halt.
der Kosmoprolet / 25.10.2004 20:33
dann brauch ich mir um baier keine sorgen machen?
ich bin beruhigt.
anonyma les@ / 25.10.2004 20:53
dackelfreunde & philanthropen aller länder,
vereinigt euch!
Fähnlein / 25.10.2004 20:55
Liebhaber aller Länder, besauft euch!!!
dr. hp / 25.10.2004 23:40
genug ist nicht zuviel
mehr ...
mehr....
mehr......
mehr.......

mehr kugelschreiber
mehr wahrheit
mehr sex
mehr lieder
mehr
leo / 25.10.2004 18:46
Re: sagen sie, diese ankündigung des kennenlernen wollens,
mit baier gemeinsam fotografiert zu werden, ist sicher ein bedrohlicher gedanke. das geht so schnell. händedruck und schon auf einem foto. aber umgekehrt sieht baier ja bei jeder begegnung eine chance. so im mittelpunkt war er noch nie!
Leon Cavallo / 25.10.2004 19:07
stimmt.
mit seiner fotomanie erinnert er mich immer a bisserl an den Pölzl. (oder wie diese pfeife von unglaublich eitlem sexhotline-betreiber geheißen hat, der unbedingt bundespräsi werden wollte.)
der hat ja echt drum gerauft und dafür bezahlt, dass er beim grazer opernball mit der benita aufs foto gekommen ist. und erst diese ots-aussendungen!
obwohl: zach ist auch nicht schlecht. ich habe vor allem diese kampagne, wo der frisch ondulierte walter ziemlich ungelenk übers plakat gehopst ist und allen möglichen übeln der welt die rote karte gezeigt hat, sehr putzig.
schade, dass ich damals kein plakat abstauben hab können. würd ich mir glatt aufs klo hängen. gleich neben das stalin-porträt.
leo / 25.10.2004 19:15
Re: stimmt.
kamerageil, machtgeil, redegeil... der ewige zweite, der gern erster sein wollte!
Claudia K / 25.10.2004 19:36
Halten Sie die Pappen!
Weil fesch ist er schon, der Walter!
Ferri Katze / 26.10.2004 00:55
Re: Halten Sie die Pappen!
er ist nicht nur fesch, er ist der bedeutendeste feminist von europa.
reformwalter / 26.10.2004 02:19
danke
ohne mich würden die claudi,die waldtri, die emma und andere katzen gar nicht der waltersprache mächtig sein! sie sind inzwischen in der lage, von den walterlippen zu lesen. sogar wenn ich schweige, transportieren sie meine gedanken! ich muß ihnen keine spickzettel mehr schreiben, sie sprechen das freie walterwort! jetzt ist endlich die gelegenheit, nach all diesen prillometerlangen walterwortschlangen den dank für die blinde ergebenheit auszusprechen. bitte kommt an meine brust, ihr lieben und aufopfernden frauen!
dr. hp / 25.10.2004 23:41
Re: Halten Sie die Pappen!
hihi
Emma M. / 25.10.2004 19:39
Genau!
Sehr richtig!
der Kosmoprolet / 25.10.2004 20:38
na, fesch, fesch, frau maier, is bald wer.
dr. hp / 25.10.2004 23:46
Re: na, fesch, fesch, frau maier, is bald wer.
die erste feministische domina mit walterstimme. harch, mädel, du kommst in die jahre! und plassnik macht es auch. benita machte es. haubner tut es...
knef / 26.10.2004 02:21
Re: Re: na, fesch, fesch, frau maier, is bald wer.
der haifisch tut es...
Gerhard W. Loub / 25.10.2004 21:17
Grüß Gott.
Sind sie auch ein Kummonist?
anonyma les@ / 25.10.2004 23:48
Re: Grüß Gott.
dr. suppen hat auch nicht gefragt, ob hier lauter övpler sind.
mag. suppenhuhn / 26.10.2004 00:10
ich bin ottakringer!!!!
das sollte ihnen zu denken geben!!!!!!!!
walli / 26.10.2004 00:14
Re: ich bin ottakringer!!!!
jessas! verträgt sich das mit rotwein? du bier du, bring sicherheitshalber aspirin mit!
mag. suppenhuhn / 26.10.2004 00:43
klare sache,
das ist ein wertungsexzess. so nicht, nicht mit mir, da kann ich echt drauf verzichten.
kleinbürgerlicher ästhet / 27.10.2004 17:15
dass
der baier fesch ist, das soll ein wertungsexzess sein?
ja eh / 28.10.2004 14:29
über das tatsachensubstrat
lässt sich streiten
Emma M. / 29.10.2004 14:59
Halten Sie die Pappen!
walli / 26.10.2004 01:02
suppensache
ausgekocht, ausgekocht!
Reformwalter / 25.10.2004 17:34
und was klar sein muß:
kp-gutachten = meine gute absicht achten
[(o)]* / 25.10.2004 11:41
wieso wundere ich mich bloss nicht?
dr. phil. collins / 25.10.2004 11:52
Re: wieso wundere ich mich bloss nicht?
und wieso erfrischt mich das ottakringer bloß so?
anonyma les@ / 25.10.2004 12:04
Re: Re: wieso wundere ich mich bloss nicht?
bloß so ...
baiers hausarzt / 25.10.2004 14:00
aus dem röntgenisierten walter zugunsten des werktätigen volkes, teil 1
kleine männer mit bandscheibenvorfall können aus rein medizinischen gründen nicht zurücktreten.
anonyma les@ / 25.10.2004 08:13
mal was anderes
VP-Hoch: Ernst-Kirchweger-Haus-Verkauf: Es muss wieder rasch
Normalität einkehren im Grätzel

Wien (VP-Klub): "Jetzt muss rasch wieder Normalität einkehren", so
reagierte der gf. Parteiobmann der ÖVP Favoriten und Wiener
ÖAAB-Landesgeschäftsführer Alfred HOCH auf die Meldung, wonach das
Ernst-Kirchweger-Haus in der Wielandgasse im 10. Bezirk wegen
Verkaufs geräumt werden muss. Seit 1990 hält die Wiener
Autonomieszene das Haus besetzt.

"Der nicht nur optische Schandfleck des Grätzels hat die Anrainer
schwer verunsichert, zumal mehrmals Passanten attackiert, Hauswände
beschmiert und Autos beschädigt wurden", berichtet Hoch der
abschließend hofft, dass die Räumung im Interesse der Anrainer nicht
wie von der KPÖ angekündigt, ein halbes Jahr dauern wird.


Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
anonyma les@ / 25.10.2004 08:19
von
syntax und interpunktion her Loub-mäßig.
dr. prunzhirn / 25.10.2004 11:54
stimmt.
besonders die vokabel "Autonomieszene" klingt louboid.
magnet / 24.10.2004 22:43

unter der überschrift

"Diese Lügen werden immer dreister!"

findet sich im standard beim artikel über den ekh-verkauf folgendes posting:


"kpö verpflichtet gewesen wäre, das ekh, solange es das will, mit summen zu unterstützen, die sie kaum mehr aufbringen kann"

Eine (wahrscheinlich unvollständige) Liste des Ausverkaufs der letzten Jahre:
Niederösterreichische Rundschau
(=mehrere kommerziell geführte regionale Wochenzeitungen, verkauft an die NöN-Erzdiodöse St. Pölten)
Turmöl - Mineralölgroßhandel und Tankstellenkette Express - Spedition
KPÖ-Haus in Neunkirchen
KPÖ-Haus in Berndorf
KPÖ-Haus in Steyr
Eigentumslokal in Schwechat
Mehrere Grundstücke in NÖ und Stmk.
Ernst Kirchweger Haus / Wielandschule
Verpfändung der größten KPÖ-Immobilie am Wiener Höchstädtplatz an die BAWAG um !!14 Millionen Euro!!

Was ist mit diesen Geld passiert? Warum gibt es darüber keine Informationen

ist zwar sache der partei, was sie mit ihrem geld macht (die mitglieder werden sich gedanken machen müssen), aber diese auflistung macht doch einigermaßen nachdenklich...
grünspecht / 25.10.2004 13:18
Re:
zeitungen, die vor ort themen bestimmt haben, zb schwarzataler bezirksbote. diese zeitungen wurden von allen gelesen. wer z.b. wissen wollte, wo der nächste mostheurige ist, fand das nur da. und die kp hat in sozialer tradition ihre schwerpunkte untergebracht. wahrscheinlich ist der verlust dieser regionalen zeitungen größer als vieles andere. das ist die perfekte zerschlagung der strukturen.
herbst / 25.10.2004 13:36
Re: Re:
bei der turmöl u.s.w. kann es verständliche gründe geben. bei der zeitung nicht.
finanzielle gründe für den ekh-verkauf... absurd.
und der verkauf von politischen projekten ist durch nichts zu rechtfertigen.
Johann Ewald St. / 25.10.2004 20:12
Was,
bitteschön, soll von Übel daran sein, ausgerechnet ein kommunistisches Hetzblättchen an die publizistischen Missionare des Bischofs der Rechtsgläubigen zu verklopfen? Ein reuiger Sünder ist mir lieber als hundert Heuchler! Fokolare Mission zeitigt Früchte - na und? Haben Sie was anderes erwartet?
dr. hp / 26.10.2004 00:04
sie haben auch schon star-allüren!
wo waren sie denn die ganze zeit! endlich steigt das niveau!
machen sie sich fesch für amstetten!
Big Heli and the comets / 26.10.2004 00:51
Re: sie haben auch schon star-allüren!
Wenn der nach amstetten kommt, hat er einen zweiten Schmiß!
Wir Ottakringer können auch anders!
Johann Ewald St. / 26.10.2004 10:58
Was heißt da zwei?
Soll ich mir wegen Ihnen die anderen zwölf wegoperieren lassen? Bin ich denn Kärntner Landeshauptmann?
dr. hp / 26.10.2004 02:12
geben sie
dem baier lieber das flascherl, da bekommt er bausbacken. irgendwer muß sich ja auch um die wohlstandsverwahrlosung kümmern. außerdem könnte ich ihnen viele gute ratschläge aus knittelfeld geben. auch von kamerad ewald kann die menschheit lernen.
FK / 25.10.2004 21:33
Aber,
entscheidende Frage: haben die LeserInnen auch nur ansatzweise was vom Eigentümerwechsel bemerkt?

Ich meine inhaltlich. Nicht auf der Ebene, dass sich da am Ende der "Erneuerung" Marke Graber/Baier ein paar arbeitslose und nicht vermittelbare "Rundschau"-Redakteure mehr und ein paar KP-Parteiheime weniger auf dem neoliberal verseuchten Markt befunden haben?
walli / 26.10.2004 00:12
Re: Aber,
der waldi hat sein fiakerhoserl so fest ans hinterteil gepickt, daß es zwar schon, aber nicht kilometerweit gestunken hat. und dann sind so viele mit nasenklupe gekommen und haben mit dem lavendelspray herumgesprüht.
der Kosmoprolet / 25.10.2004 00:39
na, das wird ja immer bunter.
mal nachsehen, was da so steht ...
anonyma les@ / 25.10.2004 02:23
Re: na, das wird ja immer bunter.
vor allem die turmöl, 2003 an diesen besitzer ergangen, scheint ja ein recht gewinnbringendes unternehmen (gewesen) zu sein und eine menge an verkaufserlös gebracht zu haben. wer verscherbelt ein solches unternehmen? und die frage ist, ob dieses standardposting tatsächlich auf fakten beruht. auch der höchststädtplatz
ist an baumax usw. vermietet. das müßte doch genügend einnahmen bringen, mit denen laufend gewirtschaftet werden könnte. wozu dann diese riesige hypothek, wenn´s wahr ist? da sind ja die betriebskosten vom ekh eine lächerliche summe im vergleich zu diesen größenordnungen! na grüß gott!
lux / 25.10.2004 21:59
Re: Re: na, das wird ja immer bunter.
Beruht auf Fakten. Das EKH war gemeinsam mit dem Höchstädtplatz für die 14-Mille Euro Hypothek im Grundbuch "sichergestellt". Jetzt isses wohl nur mehr der Höchstädtplatz.
omigrant / 25.10.2004 03:38
Re: Re: na, das wird ja immer bunter.
kein mitglied hier, das uns das erklären könnt?
FK / 25.10.2004 06:48
Bin zwar kein Mitglied,
aber das mit den oben genannten Objekten dürfte ziemlich exakt hinkommen. Plus natürlich die paar Millionen, die nicht unter das "Novum"-Urteil fallen. Ich sage nur: Michael Graber und die Sparbücher im Schließfach der früheren (ungarischen) "Central- und Wechsel Bank" in der Kärntner Straße. Und so.

Und, weil's noch niemand hier gepostet hat, ein ganz wichtiger Punkt: dringend zu fordern wäre von Baier & Co die Offenlegung
- der Verträge und Zusatzklauseln (Stichwort "Sozialprojekte" und "vereinbartes Stillschweigen" und so)
- der Namen sämtlicher Käufer
- und, weil's dann angeblich besonders pikant wird, die der am Deal beteiligten Advokaten.
FK / 25.10.2004 07:58
Sorry,
hat "Central & WechselKREDIT Bank" geheißen, der Laden.

Und noch was zum DÖW-Handbuch: Wenn Baier & Co VOR dem Verkauf darin nachgeschlagen haben, dann geben sie damit implizit zu, dass ihnen ihre Geschäftspartner suspekt vorgekommen sind. Und wenn sie das erst DANACH, aufgeschreckt durch gewisse Veröffentlichungen, getan haben, dann sind sie dermaßen unfähig, dass das Ganze eigentlich nur mehr als Satire abgehandelt werden kann. Vermutlich hätte es ein Anruf im DÖW getan.

Wie man's auch dreht und wendet: zur Führung einer doch einstmals mit beträchtlichem Vermögen ausgestatteten ArbeiterInnenorganisation (so war das doch ursprünglich mal gemeint, oder?) sind diese Witzfiguren absolut ungeeignet.
leo / 25.10.2004 10:28
Re: Sorry,
diese witzfiguren sind schon seit dem silbermayr-sturz ungeeignet. erst in den letzten jahren mußten sie wirklch um ihr amt kämpfen. so lange konnten sie ungehindert agieren.
dc / 25.10.2004 00:31
auch nicht uninteressant
anonyma les@ / 25.10.2004 00:26
Re:
1. würde es uns interessieren, wer das Gerücht in Umlauf gestzt hat, dass Herr Wendt von dem Verkauf des EKH nichts wusste.
2. hat zwar der Käufer der KPÖ eine Übergangsfrist zugesagt;da aber ein Beauftragter der Hausverwaltung und somit des Eigentümers bei einem freundlichen Termin am Samstag des Hauses verwiesen wurde, (er sollte Wasserschäden für die Versicherungsmeldung aufnehmen um schnellstmöglich eine Sanierung des Gebäudes zu ermöglichen) gehen am Montag ausnahmslos Aufforderungen zur Räumung zur Post.
3. verstehen wir die Aufregung um die Person des Geschäftsführers nicht. Egal, wer das Haus erworben hätte- zum ordentlichen Management einer Immobilie gehört es nun einmal Betriebskosten und Miete einzuheben. Wer zahlt denn die BK?
redaksi 54 / 25.10.2004 10:55
zur dokumentation: standardposting
stand
anonyma les@ / 25.10.2004 11:32
Re: zur dokumentation: standardposting
FAKE!
anonyma les@ / 25.10.2004 13:04
Re: Re: zur dokumentation: standardposting
1. wendt wird angeschüttet
2. die mieterInnen werden beschuldigt
3. die neue hausverwaltung wird versachlicht und als anständige immobilienpflegerin dargestellt (pflichtbewußt will sie schäden reparieren, kommt sogar am samstag und wird schlecht behandelt. sie muß daher die räumung beantragen. nur deshalb. sonst hätte sie das nicht getan, aber es bleibt ihr jetzt nichts anderes mehr übrig.
und ja, wer zahlt die betriebskosten? die meisten initiativen haben laut eigener aussage ohnehin betriebskosten bezahlt... die frage ist also eher eine behauptung, daß nie bk bezahlt worden wären.

ja, wer das wohl wieder reingestellt hat...
redaksi 54 / 25.10.2004 13:18
anmerkung:
mail plus bild fanden sich heute in der früh im postfach der redaktion.
mfg, 54 für raketa.at
leni hp / 25.10.2004 12:39
Re: Re: zur dokumentation: standardposting
ach mutter, mach die fenster zu, der regen und die ratten, da dringt es durch die ritzen ein, die wir vergessen hatten....
anonyma les@ / 25.10.2004 12:50
Re: Re: Re: zur dokumentation: standardposting
die, die uns jetzt verfolgen,
verstehen ihr geschäft,
weh dem der jetzt noch sorglos,
und ohne waffen schläft.
(Degenhardt: Jahr der Schweine)
leni hp / 25.10.2004 13:28
...
so - oder so!
die erde wird rot
entweder lebenrot - oder todrot!
wir mischen uns da ein bißchen ein
so soll es sein
so soll es sein
so wird es sein

wolf biermann
türsteher / 25.10.2004 01:18
Re: Re:
oha, kommt in die raketa leicht gar ein geldeintreiber zu besuch... so weit ist das chaos schon fortgeschritten, daß eine neue, unbekannte person, namens "wir" ausgeschickt wird, die betriebskosten hier eintreiben:-)))))) du gelbe seite du, ruck endlich de marie aussa!

gerüchte sind auch schon in umlauf gesetzt (ausgesetzt worden! kümmert sich bald die tierecke um die viecher)!
am besten wird wohl sein, bei kurto nachzufragen! womöglich ist der aber schon nach hawaii getürmt (das wissen hat er unterwegs auf die post gebracht und zur ablenkung dem baier geschickt - nur um den verdacht auf waltro zu lenken! sauerei!)
omigrant / 25.10.2004 01:17
Re: Re:
eine philantrope Organisation, die solche Vereine, wie die im EKH unterstützt, zahlt z.B Betriebskosten.
dc / 25.10.2004 00:30
wer ist "sie" oder "uns"?
türsteher / 25.10.2004 01:22
Re: wer ist "sie" oder "uns"?
na das inkassobüro! wenn die millionen schon geflossen sind, dann müssen sie doch irgendwo wieder eingetrieben werden, verdammt, SIE, die millionen! die wollen wieder nachhaus!
Wielandgasse 2-4 Vermietungsgesmbh / 25.10.2004 00:35
Re: wer ist "sie" oder "uns"?
Von sie ist nich die Rede gewesen. Uns ist die Wielandgasse 2-4 Vermietungsgesmbh.
dc / 25.10.2004 10:36
tschuldigung "wir" und "uns" hätte es heißen müssen
da ging wohl freud mit mir durch ("wir" und "sie")
ajaja / 25.10.2004 01:40
Re: Re: wer ist "sie" oder "uns"?
und jetzt hat sie der baier hierhergeschickt, damit sie die ordentliche verwaltung der immobilie betreiben?
anonyma les@ / 24.10.2004 22:51
bedenkt die dunkelziffer!
pfeife / 24.10.2004 23:22
bei dieser geistigen umnachtung....
gelegenheit macht diebe.
baiers hausarzt / 25.10.2004 14:23
aus dem röntgenisierten walter zugunsten des werktätigen volkes, teil 2
dies auf anordnung der großhirnrinde, welche sich im stadium der kleinhirnvergrößerung mitentwickelt. im gegensatz zum tier (dies wurde hier mehrmals fälschlich mit dem menschen verglichen), ist der führer durchaus in der lage, die kleinhirnvergrößerung bis zum anschlag an die schädeldecke weiterzuentwickeln.
Usual Suspect / 24.10.2004 21:26
So rein vom kapitalistischen Standpunkt her
war das aber schon ein Superdeal vom Baier. Drei Fliegen mit einer Klappe:
1. EKH & dort ansässiges, eh schon seit ewig lästiges Gesocks losgeworden
2. Parteispaltung vorangetrieben - die Austritts- bzw. Abspaltungswelle, die da jetzt aus Protest folgen wird, kann er sich als Ökonom locker ausrechnen, was wiederum
3. klarmacht, das sich den lukrierten Profit aus dem Verkauf dann halt wesentlich weniger verbliebene GenossInnen einstreifen dürfen.

Wahnsinn. Die Chuzpe möcht ich auch einmal besitzen.
Bin extrem gespannt, welche drei bis vier Personen sich dann die Gehälter der gekündigten 45 teilen werden.
Koplenig / 24.10.2004 21:36
Re: So rein vom kapitalistischen Standpunkt her
Von den Kommunisten verlässt niemand die Partei, der statutenkonforme Mitgliederparteitag findet nämlich am 27. November in AMSTETTEN statt, der Baier wird dann sicher außerhalb der KPÖ mit Leo "leider nicht Che Guevara" Gabriel eine Fokolaresekte gründen!
Usual Suspect / 25.10.2004 00:22
Re: Re: So rein vom kapitalistischen Standpunkt her
Kommt aber praktisch aufs selbe raus - weil: wer wird denn wohl die Kohle einstreifen?
baiers hausarzt / 25.10.2004 14:33
aus dem röntgenisierten walter zugunsten des werktätigen volkes, teil 3
reinigungstherapien erfolgen nicht auf kohlebasis, sondern mittels spezieller führermilch aus dem versuchslabor "biologisches melken von natürlichen mitgliedern".
die melkzentrale ist für spender täglich von 8 - 20 uhr geöffnet.
1x1=5 / 24.10.2004 21:35
Re: So rein vom kapitalistischen Standpunkt her
bischof walter führt seine gemeinden wirtschaftlich sparsam. ein paar ausschlüsse, ein rausverkauf... wer ist zu versorgen? die lebensgefährtin, der buchhalter - das genügt doch.
anonyma les@ / 25.10.2004 06:26
der anwalt!
für den wird sich hoffentlich auch noch a bisserl was ausgehen.
tierschützer / 25.10.2004 13:44
Re: der anwalt!
und für seine gattin! die ist ja so toll im verwirtschaften! löwengarten... löwis.... löwallera
anonyma les@ / 25.10.2004 15:26
Re: Re: der anwalt!
gibt noch einen. fängt mit A an. wie Anwalt. ;))
Usual Suspect / 25.10.2004 20:18
Re: Re: Re: der anwalt!
und mit "M" wie "Mietrecht".
leni hp / 25.10.2004 16:31
projekt der besten köpfe
die experten-honorare steigen ins unermeßliche...was werden erst die gutachten kosten! oder expertisen aus einem uralten handbuch... UND telefonrecherchen beim herrn machowetz persönlich, nein, das reißt kein loch ins budget - es schließt das loch im weh.

alles, was gut und gescheit ist und höher als die betriebskosten des ekhs. faust hoch!
witzbox / 24.10.2004 21:31
Re: So rein vom kapitalistischen Standpunkt her
ja, der walter scheinheilig. ein druck auf die tränendrüse und geht schon. die bösen stalinisten, die bösen ottakringer, wo doch er für öffnung war, sich so aufgerissen und breit gemacht hat. und das geld. ja, kein geld da, alles erlaubt, nur die stalos sind dagegen.
anonyma les@ / 25.10.2004 11:49
und
die bösen Grazer und die bösen fraktionierer und die bösen autonomen und die bösen raketistas und der böse immobilienmarkt und die böse großwettterlage und die böse stapo und überhaupt.
es ist schon ein hammer, was der gute Walter alles aushalten muss. und immer erfahrt er alles als letzter.
tierschützer / 25.10.2004 13:42
Re: und
:-)))))))))))))))
jetzt wissma, warum ein dackel waldi heißt...
anonyma les@ / 25.10.2004 15:08
Re: Re: und
die bösen dackel. eh kloa.
walli / 25.10.2004 16:36
Re: Re: Re: und
so liabe viecherln, einfach zum abschmusen, schau dir das an! das goscherl trenst auch nicht, nur beim betteln.
anonyma les@ / 25.10.2004 17:12
ja schon,
aber schmutzen tun's schon sehr.
walli / 25.10.2004 17:24
Re: ja schon,
die haben ein eigenes vorlegerfetzerl zum abschmutzen. farbneutral. ein flohshampoo und in der räudigen zeit ein tropftasserl.
anonyma les@ / 25.10.2004 18:28
und so a dackerl
braucht natürlich ka hütterl. stubenrein sollt er halt sein, bevorst ihn in die gemeindewohnung nimmst. sonst hast die ganze zeit des gfrett mit die anpischten bettvorleger.
walli / 25.10.2004 18:58
Re: und so a dackerl
der gemeine dackel pinkelt ja nie ins eigene nest. daher die zerkratzten türen. unser dackel hat aber eine vorrichtung wie bei den fiakern, d.h., er kann sein geschäft ohne umstände gleich drinnen erledigen. wenn irgendwo ein haufen ist, dann war er´s jedenfalls nicht. er braucht ja das innere seiner vorrichtung zum düngen der eigenen beete und nicht für eine schuldzuweisung an andere.
anonyma les@ / 25.10.2004 19:20
bedauerlich,
aber wahr: unser waldi weiß net amoi, wo links und wo rechts ist. ich überleg mir ja schon die ganze zeit, ob ich ihm nicht ein babyfon umhäng. damit ich ihm aus dem döw-handbuch vorlesen kann. das beruhigt ihn immer so. das, was net drin steht.
walli / 25.10.2004 23:59
Re: bedauerlich,
so ein waldi muß ja nicht denken! und beim gassi (eigentlich hausi-) machen hilft ihm auch die reinsch.- und reinpinkelvorrichtung. hast du schon einmal einen waldi gesehen der anstatt gradaus nach unten (also direkt ins waldisackerl) links oder rechts sch... oder pi..? immer nur mit der anziehungskraft auf den alpenboden läßt der ab. bald wird er ein rot-weiß-rotes halstuch brauchen. für österreich. die steiermark beißt er immer mit den zähnen raus. und in wien verbietet er den 16. bezirk. zwei löcher hat der im halstuch. waldi mit lederhose ist der nächste tierschutzgedanke. ein waldi mit speckigem hoserl, rot-weiß-rotem halstuch - fertig ist der hund.
Leon Cavallo / 24.10.2004 21:21
Baiers lieblingsprojekt,
die "europäische linkspartei" (ELP) tagt zur zeit in Rom (http://www.jungewelt.de/2004/10-25/007.php). Wäre doch schön, wenn Baiers schwesterparteien darüber ins bild gesetzt werden könnten, mit wem sich der große vorsitzende verbündet.
meine nerven / 24.10.2004 21:28
kriegt er auch noch sanktionen wie der wolfi
ich denke, daß es für viele eine verpflichtung darstellt, diese information zu geben.
Leon Cavallo / 24.10.2004 22:43
Re: kriegt er auch noch sanktionen wie der wolfi
vor allem der genosse Fausto Bertinotti von der "Rifondazione comunista", mit dessen freundschaft sich Baier so gerne rühmt, wird eine riesenfreude mit diesen machenschaften haben.
walli / 24.10.2004 22:54

wenn sich der wödl in die hose scheißt, verfaßt er vielleicht sogar ein rechtfertigungsschreiben.
lieber fausto,
mi woins morto
´s lebm is hort do
gö, do schaustu
i genausu
ois ned woa, du
Leon Cavallo / 25.10.2004 18:40
protestmails
wären jedenfalls an das internationale sekretariat der "Rifondazione comunista" zu senden: internazionale@rifondazione.it
man spricht deutsch & englisch.
walli / 26.10.2004 00:19
Re: protestmails
noch ein sarg aus österreich... oh du land der hämmer, bist du!
anonyma les@ / 25.10.2004 08:16
Cosa Nostra
statt "casa nostra"!
ajaja / 24.10.2004 20:07
http://derstandard.at/?url=/?id=1808334
unter "ottakring sieht rot" im standard, fliegen nun hemmungslos die dreckkübel von baierjüngern auf ottakringer. tiefer geht´s nimmer. walter, walter, das wird ein böses ende nehmen. sein motto scheint zu sein: wenn ich nicht an der spitze der kpö sein kann, dann spiel ich so lange kampfposter à la effen, bis beim wort kpö ausschläge kommen. bzw. läßt er seine dümmsten noch dümmer sein als sich.
anonyma les@ / 24.10.2004 20:27
Re: http://derstandard.at/?url=/?id=1808334
damit es ja nicht verloren geht:

http://derstandard.at/?url=/?id=1808334
ajaja / 24.10.2004 20:29
Re: Re: http://derstandard.at/?url=/?id=1808334
wow, das service ist großartig! danke!
Don Doroteo / 24.10.2004 23:02
Frei nach Tucholsky:
Waaaas? Sie sind nicht mitglied der KPÖ? dann können wir Sie ja gar nicht ausschließen!
walli / 24.10.2004 23:11
Re: Frei nach Tucholsky:
meinens, die haben das geschafft, ihre mitgliederliste nach "raketa" zu durchforsten? womöglich kommt eine mahnung für versäumten mitgliedsbeitrag :-)))
der Kosmoprolet / 25.10.2004 08:49
Mitgliederlisten?
Feindeslisten? Wo ist der Unterschied? ;-)
walli / 25.10.2004 14:40
Re: Mitgliederlisten?
:-)))

schindl... pardon, baiers liste...
komm auf meine liste, baby... schlimmer ist, auf der liste zu "stehen" und nicht aufzuscheinen!
FK / 25.10.2004 20:48
Den verschämten Hinweis auf "Schindlers Liste"
hätten Sie sich sparen können!

Ist ein gewaltiger Unterschied, ob man auf Baiers oder Schindlers Liste steht. Der nennt sich Schoah.

Da hört sich der Spass echt auf.
walli / 26.10.2004 00:28
Re: Den verschämten Hinweis auf "Schindlers Liste"
es ist wahrlich kein spaß, daß ein baier mit deckmäntel herumrennt. zu beispiel ernst kirchweger hätte keinen spaß daran. viele widerstandskämpfer hätten keinen spaß an baier.
anonyma les@ / 29.10.2004 16:20
da
haben sie auch wieder recht. da werden ja auch dinge verramscht, für die widerstandskämpferInnen ihr leben gelassen haben bzw. für die kommunistInnen ihr leben lang gekämpft haben. aber das schert die konzernspitze nix. dem antifaschismus haben die nicht erst seit Machowetz abgeschworen. ist denen zu proletenhaft.
walli / 30.10.2004 17:14
Re: da
die kritik war o.k., es sollte zu keinen mißverständnissen kommen dürfen.
i-tüpferl-fraktion / 24.10.2004 20:03
handbuch des rechtsextremismus 1993
habe hier nur die neuausgabe aus 1994 zur hand. mittlerweile gibt es eine neuauflage aus 2001, ebenfalls bei deuticke erschienen, die ich allerdings nicht habe. herr baier hätte sie sich schon leisten können!

fakt bleibt: was rechtsextremismus betrifft, ist walter baier offenbar nicht auf dem letzten stand.
zipfelhaube / 24.10.2004 21:15

nur was rechtsextremismus betrifft? das wäre zwar schon grund genug, den vorsitz einer kommunistischen partei zurückzulegen, aber ich frage umgekehrt: in welcher angelegenheit ist er überhaupt auf stand? der von f.k. beschriebenen mischung aus A,B,C.. fehlt noch dazu die bauernschläue! in dem fall glücklicherweise!
majakowski / 24.10.2004 18:35
Linzer-Pseudoparteitag der Baier-Gruppierung
1) Der Baier-Graber-KP-Apparat verfügt über die Mitgliederevidenz der Partei und steuert so
2) geschickt einen so genannten "Linzer Parteitag" mit sehr gut sortierten "demokratisch legitimierten" Delegierten.
3) Niemand hat irgendeine Kontrolle über die "Vorbereitung" dieses so genannten "Linzer Parteitags", außer ein paar Hand verlesenen Getreuen.
4)Allerdings wird damit auch die Legitimität dieses so genantnen "Linzer Parteitages" NULL sein, sie wird nur mehr eine marginale Farce in der Geschichte und neuen Zukunft der KPÖ sein!
www.naiv.at / 24.10.2004 18:47
widerstandsprobe
aber legitime mitglieder soll es geben. die werden doch noch einen parteitag besuchen und den mund aufmachen können! oder hat walter seine security bestellt? zuzutrauen wär´s ihm.
anonyma les@ / 24.10.2004 18:28
die menschen im EKH
was sagen die dazu?
crethi (die von crethi und plethi) / 24.10.2004 19:34
das wäre gut, ja.
eine stellungnahme an dieser stelle wäre gefragt. im standard.at-artikel las ich soeben:

epep | 24.10.2004 18:04

http://ekhbleibt.info/ekh/info/1098633081
Ein paar Fakten...

*) Als Käufer des EKHs tritt eine Wielandgasse 2-4 Vermietungsges.m.b.H. auf, deren Geschäftsführer ein gewisser "Christian Machowetz" ist.

*) Derselbe "Christian Machowetz" ist laut Firmenbuch auch noch Inhaber der "Security Management Christian Machowetz GmbH"

*) Diese "Sicherheitsfirma" führt im Firmenbuch einen gewissen "Walter Jaromin" als Geschäftsführer, welcher in rechtsextremen Zusammenhängen ebenfalls kein Unbekannter ist. Auch er taucht im Umfeld der ANR auf, zur Verdeutlichung ein Zitat aus der Profil-Ausgabe vom 5.12.1978:

weiterlesen:
http://ekhbleibt.info/ekh/info/1098633081

Die KPÖ ist tot - EKH bleibt!
anonyma les@ / 24.10.2004 18:19
das wird noch sehr spannend!
mal sehen, was zach und co dazu sagen. war ja wirklich ein gewäsch sondergleichen, diese zwei kpö erklärungen, fast schon peinlich.
grunz7 / 24.10.2004 18:20
Re: das wird noch sehr spannend!
befürchte, dass es abernix ändern wird. verkauft ist verkauft.
anonyma les@ / 24.10.2004 18:23
verkauft ist verkauft, das mag sein.
aber wenn sich das, was hier steht (und das ist tobak der allerhärtesten sorte) bewahrheite sollte, dann gibt es eine aufstand, befürchte ich. weil sich das niemand gefallen lassen wird, wenn da solche leute im hintergrund werken. ich befürchte fast, dass es sehr spannend wird.
ajaja / 24.10.2004 21:25
Re: verkauft ist verkauft, das mag sein.
anfangs hieß es, der käufer wolle nicht genannt werden. den von f.k. hier angeführtem namen wurde nicht widersprochen. es hieß nur, sie hätten nicht wissen können blah blah. ich würde sagen, daß die fakten bereits hier stehen. sie sind nicht entkräftet. naivstellen ist das einzige, was sie tun (können). zusätzlich rächen sie sich mit standard-postings im effenstil.
grunz7 / 24.10.2004 18:24
Re: verkauft ist verkauft, das mag sein.
wer macht den aufstand? die immigrantInnen im ekh?
grunz7 / 24.10.2004 18:15
gut gebrüllt löwe
Fähnlein / 24.10.2004 17:57
Gut, sehr gut.
Bin sehr gespannt, was sich da noch tut. Jaromin, ein übles Subjekt, das seinesgleichen sucht. Ich würde es auch als selbstverständlich empfinden, dass ein solcher "Geschäftsführer" zumindest mal verdächtig erscheinen müsste, und dass er Geschäftsführer ist, das steht sogar im Netz. KPÖ, das wird schön langsam viel.
Fähnlein.
anonyma les@ / 24.10.2004 23:30
es wird nicht zu viel, es ist zu wenig!
ah, internet hat waltro auch keins mehr? das handbuch ist aus dem jahre schnee, vom netz ausgesperrt - es liegen ihm folglich keine informationen vor. er weiß ganz sicher, wer der geschäftsführer der kpö ist, mehr kann nicht verlangt werden. bitte keine witze machen über heruntergesandelte menschen!
Jurist / 24.10.2004 17:26
aber
es gibt doch diesen wunderbaren vertrag. und vertrag kommt von vertragen.
tobsuchtsanfall / 24.10.2004 17:09

der wechsel von kpö-dementis zu diesem artikel ist der wechsel von dumpfer, saublöder machtgier zu politischer handlung. DANKE!
was für ein wapplerhaufen ist diese kpö unter baier. ist das erbärmlich. tja, wer die intelligenz vertreibt, kriegt sie halt anderswo zu gesicht. gratulation zu diesem forum! danke für diese fundgrube! das macht hoffnung!
anonyma les@ / 24.10.2004 16:22
danke!
Abendroter / 24.10.2004 16:00
Auch wenn sie Pro Hund und andere wieder derperschteln ...
Am gscheitesten wäre es unter den aktuellen Konstellationen vielleicht gewesen, wenn sich KP und Stadt Wien zusammengeredet hätten. Aber nicht im Sinne einer Räumung sondern im Sinne der Fortführung des Gesamtprojektes EKH.

Aber ich weiß eh, dass ich mir das nicht erwarten kann. Nicht von der KPÖ und nicht von der Stadt Wien/SPÖ.
für die katz / 24.10.2004 17:36

ein orden für phantasielosigkeit. käme halt dann die ma14 mit dem gartenschlauch. ein bisserl harmloser und ein bisserl gesprächsbereiter würde es abgehen, aber aus wär´s. höchstens daß es ein wuk für gaffer hätte werden können, ein vorzeigeprojekt wie im zoo. ein verwaltetes "selbstverwaltungsprojekt".
wie hat baier argumentiert? da haben wir einen... igitt... also wie soll ich sagen... einen rand der gesellschaft, solche hausdiebe mit hausmauern zu verkaufen... die kpö kann nicht länger unbrauchbares menschmaterial in einem ihrer 500 häuser hausen lassen ... ich, walter baier, habe jetzt so lange nur gutes getan und die genossInnen in 499 häuser ausmalen, bodenverlegen und fensterstreichen lassen. ich, walter, kann kein haus mehr halten, das mich nicht hält. daher mache ich der stadt wien ein tolles angebot: zahlen sie doch bitte für mich ein haus (ich weiß aber nicht, was es wert ist, darin befinden sich ich weiß nicht wie viel kg mensch, aber schiach gestrichene türen...)
Abendroter / 24.10.2004 17:53
Den Orden habe ich sicherlich verdient.
Aber "zahlen sie doch bitte für mich ein haus" stimmt ja so nicht. Das Haus ist nicht für den Walter, sondern für seine Bewohner da. Und die sind immerhin Kinder dieser Stadt. Nicht Kinder der KPÖ, nicht Kinder vom Walter Baier, sondern Kinder Wiens.

Auch wenn das phantasielos ist, aber vom Sozialdemokratismus erwarte ich mir das in dieser Form als das Mindeste.
Fähnlein / 24.10.2004 18:01
Schön und gut gesagt.
Wird aber nicht durchführbar sein. Mit einer solchen SpÖ (wo die Wiener noch die besten sind) ...?
Fähnlein / 24.10.2004 18:01
nachsatz:
ich meinte natürlich: wobei die wiener (sozis) noch die besten sind ... eh klar.
für die katz / 24.10.2004 18:21
Re: nachsatz:
ist die spö vielleicht der mistkübel von baier? laut ihm ist sie schuld, daß er das volksstimmefest absagt, schuld, daß er das ekh an vergangenheitsträchtige typen mit gegenwartsbezogenen hintergedanken verkauft... weil er als kp-vorsitzender seine politische verantwortung nicht wahrnimmt, müssen andere die politischen wunderwuzzis sein und werden dann vielleicht noch geprügelt, weil sie dankend ablehnen. daß die spö diese chance nicht nutzt, ist außerdem typisch. sie hätte sich viel sympathie bei den linken erworben und scharf argumentieren müssen, warum sie so ein projekt für wichtig hält... sowas hätte besser ein kp getan. und wann hat sie?
Abendroter / 24.10.2004 19:19
Gebe Ihnen in allen Punkten recht.
Ich komme ohne Phantasie wohl nicht so leicht durch ;-)
grunz7 / 24.10.2004 18:30
Re: Re: nachsatz:
ist das von ihnen? vergangenheitsträchtige typen mit gegenwartsbezogenen hintergedanken

das ist gut!!!
für die katz / 24.10.2004 18:54

ein umständliches synonym für wüste beschimpfung.
anonyma les@ / 24.10.2004 16:21
Re: Auch wenn sie Pro Hund und andere wieder derperschteln ...
Also ich vertrau der SP-Wien, spätestens jetzt um einiges mehr, als einer KP - LEIDER, das haben sie sich selber zu verdanken.

Die KPÖ ist tot - EKH bleibt!
susi und strolchi in zweiter auflage / 24.10.2004 23:38
wer zweimal stirbt, dem glaubt man nicht
auch scheintot ist so gut wie verreckt. das begräbnis war im sommer auf der jesuitenwiese. in ottakring wurde nur blöd gelacht...

Zur Startseite